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Wintersport
Im Wind-Pech: Geiger zeigt sich bei Skiflug-WM verbessert
Skiflug-WM in Oberstdorf
Formkurve zeigt nach oben: Karl Geiger // Karl-Josef Hildenbrand/dpa
von dpa
Oberstdorf – Nach seinem Olympia-Aus zeigt Lokalmatador Karl Geiger bei der Skiflug-WM eine neue Leichtigkeit. Die Top Ten verpasst er knapp. An der Spitze liegt der Favorit auf Kurs.
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Wenige Tage nach seiner Ausbootung für die Olympischen Spiele hat sich Karl Geiger bei der Skiflug-WM wieder verbessert gezeigt. Nach den ersten beiden von insgesamt vier Durchgängen belegt der Einzelweltmeister von 2020 als bester Starter des Deutschen Skiverbandes den elften Rang. Eine Top-Ten-Platzierung des Oberstdorfer Lokalmatadors wurde auch wegen des Pechs mit dem Wind verhindert. Die Medaillenränge erscheinen mit 28,4 Punkten Rückstand indes schon außer Reichweite.

Ganz vorn liegt nach dem ersten Wettkampftag auf der Heini-Klopfer-Schanze der überragende Springer dieses Winters: Domen Prevc. Der Slowene leistete sich bei seinem ersten Versuch mit weniger Anlauf einen kleinen Fehler. Mit Flügen auf 204 Meter und 224,5 Meter untermauerte er dennoch seine Ambitionen. Hinter ihm lauern Ren Nikaido aus Japan und der Norweger Marius Lindvik. 

Alle DSV-Flieger überstehen ersten Durchgang

Geiger landete zunächst bei 217,5 Metern und bestätigte trotz Rückenwinds im zweiten Durchgang den positiven Trend mit einem Flug auf 197 Meter. «Wenn ich mir die restliche Saison anschaue, dann ist es ein super Wettkampf bis jetzt gewesen», sagte Geiger in der ARD.

Neben Geiger überstanden mit Philipp Raimund (14. Platz), Pius Paschke (25.) und Felix Hoffmann (28.) auch die anderen drei Deutschen den ersten Durchgang. Im Kampf um das Podest werden allerdings auch sie kein Wörtchen mehr mitreden können. «Es ist ein bisschen ernüchternd heute», sagte Hoffmann.

Zum Abschluss steht nach der Einzel-Entscheidung am Samstag noch das Teamspringen am Sonntag an. In diesem Wettbewerb rechnen sich die DSV-Flieger Medaillenchancen aus.

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