«Durch die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre wollen wir das politische Interesse und die Teilhabe junger Menschen fördern und die Demokratie stärken», sagte die Münchner SPD-Stadträtin Lena Odell. «Junge Menschen sind heute schon frühzeitig politisch aktiv und engagiert.» Sie sollten somit auch das Recht haben, ihre Meinung durch die Wahl zum Ausdruck zu bringen. «Jungen Menschen gehört die Zukunft, deshalb unterstützen wir die Initiative Vote 16 aus vollster Überzeugung.» Zu den Unterstützern zählen unter anderem die Parteien SPD, Grüne und FDP, der DGB und die Jugendorganisationen der Kirchen.
Die Initiative, die zudem vom bayerischen Jugendring getragen wird, stößt auf Widerstand der CSU und der von ihr geführten Staatsregierung. Das Innenministerium vertritt den Standpunkt, politische Willensbildung sei im Alter von 18 Jahren sinnvoll. In einigen anderen Bundesländern wurde das Wahlrecht mit 16 bereits eingeführt - darunter Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Brandenburg.








