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Unfall
Lkw kippt nach Reifenplatzer um - Trümmer fliegen umher
Lkw-Reifenplatzer auf A8 - Stau bis zu acht Kilometer
Wegen eines geplatzten Reifens ist ein Sattelzug auf der Autobahn 8 ins Schleudern geraten und in die mittlere Betonleitwand gekracht. // Jason Tschepljakow/dpa
Lkw-Reifenplatzer auf A8 - Stau bis zu acht Kilometer
Trümmerteile flogen auch auf die Gegenfahrbahn. // Jason Tschepljakow/dpa
Lkw-Reifenplatzer auf A8 - Stau bis zu acht Kilometer
Das Gefährt blieb quer über der Fahrbahn liegen. // Jason Tschepljakow/dpa
Lkw-Reifenplatzer auf A8 - Stau bis zu acht Kilometer
Die Beton-Abtrennung zwischen den Fahrbahnen wurde stark beschädigt. // Jason Tschepljakow/dpa
Lkw-Reifenplatzer auf A8 - Stau bis zu acht Kilometer
Um den Sattelzug zu bergen, waren spezielle Bergungsfahrzeuge notwendig. // Jason Tschepljakow/dpa
von dpa
Jettingen-Scheppach – Ein Reifen platzt, ein Sattelzug kippt quer auf die A8: Eisenrohre und Trümmer fliegen, kilometerlange Staus – und der Feierabendverkehr steht still.
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Ein Reifenplatzer bei einem voll beladenen Sattelzug auf der Autobahn 8 in Schwaben hat mitten im Feierabendverkehr für lange Staus gesorgt. Laut Polizei fuhr der 41 Jahre alte Fahrer aus Litauen Richtung Stuttgart, als er wegen des Reifens bei Jettingen-Scheppach (Landkreis Günzburg) ins Schleudern geriet und gegen die mittlere Betonleitwand prallte. Das Gefährt kippte um und blieb quer auf allen drei Spuren liegen. Auch einige der geladenen Eisenrohre fielen auf die Fahrbahn.

Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Trümmerteile des Lkw und der Betonwand seien aber auf die Fahrbahn Richtung München geschleudert worden, dadurch seien mehrere Fahrzeuge beschädigt worden, sagte ein Sprecher der Polizei in Kempten. Der Sachschaden wird auf mehr als 100.000 Euro geschätzt. 

Staus an «Nadelöhr» 

Die Autobahn wurde zunächst in beide Richtungen komplett gesperrt. Später wurde der Verkehr vorbeigeleitet worden. Wegen des Berufsverkehrs bildeten sich kilometerlange Staus. Auch die Umleitungsstrecken seien komplett überlastet, hieß es von der Polizei, die von einem «Nadelöhr» sprach.

Die Reinigung der Unfallstelle und die Bergung des Lastwagens könnte sich nach Angaben der Polizei bis in die Nacht hinziehen. So waren auch Betriebsstoffe des Lastwagens ausgelaufen. Zudem müsse die Betonwand zwischen den beiden Fahrbahnen abgesichert werden. Durch die Wucht des Aufpralls seien Teile rausgebrochen.

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