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30 Kilometer lange Flucht
Mutmaßlicher Autodieb rammt bei Flucht zwei Streifenwagen
Polizei
Die Polizei verfolgte das Auto. (Symbolbild) // Marijan Murat/dpa
von dpa
Mering/Fürstenfeldbruck – Ein Mann findet plötzlich sein Auto nicht mehr. Was zunächst nach einem einfachen Autodiebstahl aussieht, entwickelt sich zu einer kilometerlangen Verfolgungsfahrt.
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Eine knapp 30 Kilometer lange Verfolgungsfahrt hat sich ein mutmaßlicher Autodieb mit der Polizei geliefert. Nachdem der Mann mit dem Auto gegen ein Streifenwagen gefahren war, endete die Flucht, wie die Polizei mitteilte. 

Zuvor hatte sich ein Autofahrer bei den Beamten gemeldet, weil sein geparktes Fahrzeug verschwunden war. Bei der Fahndung am Montag sahen die Polizisten den Wagen in der Kleinstadt Mering im Landkreis Aichbach-Friedberg fahren. Als die Ermittler das Auto stoppen wollten, gab der Fahrer den Angaben zufolge Gas.

Der Flüchtige fuhr auf die Bundesstraße 2. Als er mit dem Auto nach knapp 30 Kilometern in Fürstenfeldbruck mit einem Polizeiwagen zusammenstieß, habe der Mann abermals versucht, zu fliehen. Er setzte zurück und touchierte einen zweiten Streifenwagen.

Die Polizei nahm den Verdächtigen in Gewahrsam. Bei der Festnahme verletzte sich ein Polizist leicht an der Scheibe des Autos, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Auch der Verdächtige erlitt leichte Verletzungen. 

Die Ermittler schätzten den Schaden an den drei Fahrzeugen auf insgesamt 36.000 Euro. Gegen den Mann werde unter anderem wegen Diebstahls und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

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