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Auf der Autobahn
Mutmaßlicher Sprengstofffund - Ermittlungen gehen weiter
Verdacht auf Sprengstoff - A3 gesperrt
Die Ermittlungen im Fall eines brisanten Funds auf der Autobahn 3 gehen weiter. // Armin Weigel/dpa
von dpa
Wiesent – Die Insassen des Autos in U-Haft, der explosive Fund gesprengt - nun laufen die Ermittlungen weiter nach dem Sprengstofffund auf der A3. Erhärtet sich die Spur in die Geldautomatensprenger-Szene?
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Nach dem Großeinsatz auf der Autobahn 3 mit der Sprengung eines mutmaßlich explosiven Fundes in einem Wagen muss das bayerische Landeskriminalamt (LKA) nun viele offene Fragen klären. Vor allem: Erhärtet sich die Spur in die Szene der Geldautomaten-Sprenger, die seit Jahren deutschlandweit aktiv sind? Ermittelt werde weiter in alle Richtungen, hatte ein LKA-Sprecher am Freitag gesagt. Hinweise auf einen politischen Hintergrund hatte es zunächst nicht gegeben.

Und das war passiert: In der Nacht zum Freitag hatten Polizisten auf der A3 bei Wiesent im Landkreis Regensburg ein Auto kontrolliert - und dabei mutmaßlichen Sprengstoff, Brecheisen und einen Benzinkanister gefunden. Ob es sich um eine zufällige oder eine gezielte Kontrolle handelte, war zunächst unklar.

Ein größeres Polizeiaufgebot sicherte den Einsatzort weiträumig ab. Spezialisten des LKA aus München wurden angefordert und kamen am Morgen vor Ort zu dem Schluss, dass der Fund zu gefährlich für einen Transport nach München sei - und sprengten ihn kontrolliert an Ort und Stelle. 

Die Experten des Landeskriminalamts nahmen die Überreste mit nach München. Dort sollen sie in den kommenden Tagen und Wochen am kriminaltechnischen Institut untersucht werden, sagte ein LKA-Sprecher. 

U-Haft für Fahrerin und Beifahrer

Im Laufe des Tages wurden die 28 Jahre alte Fahrerin und der vier Jahre jüngere Beifahrer einem Ermittlungsrichter vorgeführt - und kamen danach in Untersuchungshaft. 

Sie würden dringend der Vorbereitung eines Explosionsverbrechens und Verstößen gegen das Sprengstoffrecht verdächtigt, teilte das LKA mit. Zudem bestehe der Verdacht, dass sie sich zum schweren Bandendiebstahl verabredet haben.

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