Wie klappt das Familienleben zwischen Dubai und Deutschland? Wie läuft es zwischen einem Ex-Paar, das auch nach der Trennung eine Familie bleiben muss? Und wie steht es um möglicherweise offene Rechnungen? Jimi Blue Ochsenknecht (34) und seine Ex-Freundin Yeliz Koc (32) lassen das Fernsehen wieder teilhaben an ihrem Privatleben. An diesem Dienstag (22. September) startet die zweite Staffel mit sechs neuen Folgen von «Yeliz & Jimi - We Are Family» bei Sky und Wow.
Darin streitet das Ex-Paar als Eltern der gemeinsamen, vier Jahre alten Tochter Snow um Ochsenknechts Wohnort Dubai, um Verantwortungsbewusstsein, Kinderbetreuung, unbezahlte Rechnungen und die Frage, ob sie trotz Trennung doch noch ein Geschwisterchen fürs Töchterchen in die Welt setzen sollen.
Höhen und Tiefen
«Es gibt natürlich immer Höhen und Tiefen, aber grundsätzlich arbeiten wir sehr eng zusammen und sind beide daran interessiert, die Zusammenarbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln und immer besser zu machen», sagt Ochsenknecht der Deutschen Presse-Agentur.
Und seine Ex-Partnerin ergänzt: «Die Zusammenarbeit hat sich eigentlich gut entwickelt. Natürlich haben wir immer noch unsere Höhen und Tiefen. Aber gerade für unsere Tochter finde ich es wichtig, dass wir als Eltern zusammenhalten und immer wieder versuchen, Lösungen zu finden. Wir möchten auch zeigen, dass nicht immer alles rosig sein muss, damit man trotzdem einen gemeinsamen Weg finden kann.»
Ein Knackpunkt: Die ohnehin komplizierte Familienstruktur wird dadurch noch angespannter, dass der 34-Jährige inzwischen weit weg von Ex und Tochter in Dubai lebt, wo er sich ziemlich wohl zu fühlen scheint.
Ochsenknecht: Leben in Dubai normal
«Ich finde, dass die Situation in den Medien teilweise sehr überspitzt dargestellt wird. In Dubai läuft das alltägliche Leben weiterhin ganz normal. Was ich an Dubai besonders schätze, ist die Sicherheit, die positive Einstellung und die Menschlichkeit der Menschen», sagte Ochsenknecht der dpa. «Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Menschen dort sehr offen miteinander umgehen und sich gegenseitig stärker vernetzen. Und natürlich ist auch das Wetter ein großer Pluspunkt.»
«Ich wünsche mir natürlich, dass Jimi mehr Zeit für Snow aufbringt und vor allem mehr Beständigkeit in die Beziehung zu ihr kommt», sagte Koc dagegen. «Wenn er da ist, geht es Snow gut und sie genießt die gemeinsame Zeit. Mir geht es deshalb weniger um einzelne schöne Tage als um eine gewisse Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit.»
In einer gewissen Regelmäßigkeit macht die 32-Jährige ihrem Ärger über den Ex auch auf Social Media Luft. «Wenn mir etwas auf dem Herzen liegt, teile ich das manchmal auch über Instagram. Viele dieser Themen haben wir vorher schon mehrfach privat zu klären versucht. Wenn ich irgendwann das Gefühl habe, nicht mehr weiterzukommen oder keinen anderen Ausweg zu sehen, entsteht bei mir dieses Mitteilungsbedürfnis. Jimi möchte solche Dinge eher aus der Öffentlichkeit heraushalten. Das passt nicht immer zusammen und ist sicherlich auch einer unserer Konfliktpunkte.»









