In diesem Jahr werden in Bayerns Bistümern elf Männer zu Priestern geweiht - das sind mehr als noch im Vorjahr, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. 2025 gab es lediglich sechs Priesterweihen in den Diözesen. Erfasst sind nicht mögliche Priesterweihen bei Ordensgemeinschaften.
Weihen stattgefunden haben bereits in Würzburg mit einem Kandidaten und Eichstätt mit drei Kandidaten. In den anderen Bistümern werden die Weihen am 27. und 28. Juni gefeiert. Im Erzbistum München-Freising wird Erzbischof Kardinal Reinhard Marx im Freisinger Mariendom drei Männer zu Priestern weihen. Im Vorjahr hatte es in München-Freising, in Eichstätt und in Passau gar keine Weihe gegeben.
In den Diözesen Bamberg, Augsburg, Passau und Regensburg wird heuer jeweils ein neuer Priester starten.
In der katholischen Kirche kommt geweihten Priestern eine wichtige Rolle zu; nur sie können die Eucharistie feiern. Zentral für das Amt ist die Verpflichtung zu Ehelosigkeit und «Enthaltsamkeit», wie es im Kirchenrecht heißt. Am Zölibat gibt es seit vielen Jahren Kritik, doch eine Aufweichung zeichnet sich bislang nicht ab.








