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Größerer Einsatz
Nach Alarm an Schule - Polizisten finden keinen Bewaffneten
Schüler mit Waffe gemeldet - Polizei an Nürnberger Schule
Polizisten sperrten das Schulgelände ab und durchsuchten das Gebäude. // Daniel Löb/dpa
von dpa
Nürnberg – Aus einer Grund- und Mittelschule wird ein Schüler gemeldet, der eine Schusswaffe bei sich haben soll. Die Polizei durchsucht das Gebäude - und der Unterricht fällt für den Rest des Tages aus.
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Nach der Meldung eines mutmaßlich bewaffneten Schülers an einer Nürnberger Schule haben Polizisten im Gebäude niemanden mit einer Schusswaffe gefunden. Der Unterricht an der Konrad-Groß-Schule, einer Grund- und Mittelschule im Osten der Stadt, werde aber nicht fortgesetzt, teilte die Polizei auf X mit. Es werde eine Notbetreuung eingerichtet, Eltern könnten ihre Kinder in Kürze an der Schule abholen.

Der laut Meldung der Schule möglicherweise bewaffnete Schüler war den Beamten laut einem Polizeisprecher namentlich bekannt. Ihn konnten die Polizisten bei der Durchsuchung des Gebäudes zunächst aber nicht finden, wie der Sprecher nach dem Ende der Absuche in der Schule sagte.

Polizei warnt vor Verbreitung von Gerüchten

Bedrohungen oder gar Verletzte seien aber nicht gemeldet worden, teilte die Polizei mit. Zwischenzeitlich riefen die Beamten auch dazu auf, im Zuge des Einsatzes keine falschen Gerüchte auf sozialen Medien weiterzuverbreiten: «Zur Klarstellung: Es sind keine Schüsse im Schulareal wahrgenommen worden», schrieb die Polizei auf X.

Die Schülerinnen und Schüler waren zunächst angewiesen worden, in den Klassenräumen zu bleiben, während zahlreiche Polizisten das Gelände absicherten und das Gebäude durchsuchten. Eltern könnten ihre Kinder nicht abholen, teilten die Beamten mit. Eine konkrete Gefahr für die Menschen auf dem Schulgelände habe aber nicht bestanden.

Nach Angaben des bayerischen Kultusministeriums wurden an der Schule im vergangenen Schuljahr etwa 250 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

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