Na, erwischt! Du bist wohl ein bisschen zu neugierig, was?
Energieunternehmen
Siemens Energy zieht Gewinnprognose zurück


München
– Die Probleme beim Windturbinenbauer Siemens Gamesa reißen nicht ab. Wegen anhaltender Qualitätsprobleme bei Windparks an Land zieht die Muttergesellschaft Siemens Energy nun ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2022/23 zurück. Es habe deutlich erhöhte Ausfallraten bei Windturbinen-Komponenten gegeben, teilte der Energietechnikkonzern am Donnerstag in München mit. Eine technische Überprüfung von bestimmten Onshore-Plattformen lege nun nahe, dass eine Behebung deutlich mehr koste als bislang angenommen. Siemens Energy geht derzeit von Kosten von voraussichtlich über einer Milliarde Euro aus. Auf der Handelsplattform Tradegate fiel die Aktie von Siemens Energy um mehr als 14 Prozent auf gut 20 Euro und somit den niedrigsten Stand seit Ende März.



