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Fußball-WM
Söder rät DFB-Team: «So wenig Politik wie möglich»
Premiere „Ein Sommer in Italien - WM 1990“
Markus Söder (r) wünscht sich eine unpolitische WM. // Sven Hoppe/dpa
von dpa
München – Markus Söder empfiehlt dem DFB-Team, bei der kommenden WM politische Botschaften zu vermeiden. Seine Hoffnung: mehr Fokus auf den Sport und weniger Debatten wie zuletzt in Katar.
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder rät der deutschen Nationalmannschaft zum Verzicht auf politische Botschaften während der Fußball-WM. «Mein Rat: so wenig Politik wie möglich. Wir haben das jetzt einmal in Katar erfolglos gemacht. Nicht zweimal bitte», sagte der CSU-Politiker dem Portal «t-online».

In Katar hatte es 2022 zuerst Diskussionen um das Tragen einer Regenbogenbinde als Solidarisierung mit queeren Menschen durch Kapitän Manuel Neuer gegeben. Homosexualität steht in Katar unter Strafe. Anschließend hielten sich die deutschen Spieler beim Mannschaftsfoto vor dem Spiel gegen Japan die Hand vor den Mund. Deutschland schied in der Gruppenphase aus.

Söder hofft bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko vom 11. Juni bis 19. Juli auf so wenig Ablenkung wie möglich. «Und ich wünsche sehr, dass die Mannschaft diesmal frei aufspielen kann und nicht wieder 1.000 politische Ratschläge aus Deutschland bekommt», sagte der 59-Jährige.

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