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2. Fußball-Bundesliga
Tage der Glückseligkeit für Zoma und den «Club»
Karlsruher SC - 1. FC Nürnberg
Hoch die Hände, Wochenende: Nürnbergs Mohamed Ali Zoma traf auch an diesem wieder. // Uli Deck/dpa
Karlsruher SC - 1. FC Nürnberg
Der beste Stürmer der 2. Bundesliga ist mit seiner Dynamik und seinem Tordrang plötzlich sogar einer für Italien. // Uli Deck/dpa
von dpa
Karlsruhe – Der 1. FC Nürnberg geht auf einem Aufstiegsplatz in die Länderspielpause. Und wer macht den Unterschied beim fünften Sieg im sechsten Saisonspiel? Ein angehender italienischer Nationalspieler.
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Es ist gerade die Zeit der großen Glücksmomente im Leben des Mohamed Ali Zoma. Und auch in der Gegenwart des ruhmreichen 1. FC Nürnberg. Der 22 Jahre alte Turbo-Stürmer empfahl sich nach seiner erstmaligen Berufung für Italiens Fußball-Nationalmannschaft beim 1:0 (1:0) in Karlsruhe prompt als Torschütze und Matchwinner für einen nächsten wunderschönen Traum: Sein erstes Spiel im Trikot der Squadra Azzurra. 

«Ich bin sehr glücklich über die Nominierung. Das ist sehr wichtig für mich», sagte Zoma im Wildpark-Stadion. Mit seinem sechsten Saisontor sorgte er am Samstag für den fünften Nürnberger Sieg im sechsten Saisonspiel. Und damit dafür, dass alle beim «Club», seine Teamkollegen, Trainer Miroslav Klose, die euphorisierten Fans und er selbst während der dreiwöchigen Länderspielpause voller Freude auf die Tabelle der 2. Bundesliga blicken können. 

«Fantastisch»: Klose schwärmt

Nürnberg steht als Zweiter hinter Hertha auf einem direkten Aufstiegsplatz. Auch das fand Klose «fantastisch», wie so vieles bei seinem ersten Sieg in Karlsruhe. Immer wieder wählte er am Samstag dieses Wort. Schließlich erlebt der 48-Jährige gerade rasante Entwicklungsschritte seiner Mannschaft. 

«Die erste Halbzeit haben wir sehr, sehr dominant gespielt. Wir haben clevere und gute Entscheidungen getroffen, das war unser Matchplan», schwärmte der Coach. Und nach der Pause habe sein Team «dagegen gehalten» und den knappen Vorsprung behauptet. 

«Du hast immer das Gefühl gehabt, dass zwei, drei Spieler in weißen Trikots dem Ball nachjagen und ihn wieder schnell gewinnen. Das war schon imponierend für mich als Trainer, fantastisch», lobte er. Vorbei scheinen im dritten Jahr die «vielen Schwankungen» aus den ersten zwei Jahren mit ihm.

«Wir sind einfach gut drauf», befand derweil Zoma. Was inbesondere für ihn gilt, den aktuell besten Stürmer der 2. Liga. Er erzielte bereits sein sechstes Saisontor. «Ein fantastisch heraus gespieltes Tor», wie Klose die Kombination über Piet Scobel, Javier Fernandez und Vollender Zoma bewertete: «Timing, Geschwindigkeit, der letzte Ball kommt perfekt - das schaue ich mir noch ein paarmal an», schwärmte der ehemalige Weltklassestürmer Klose.

Zomas Augen leuchten: «Ich kann mich zeigen»

Und Grande Miro, der am Ende seiner grandiosen Profi-Karriere fünf Jahre für Lazio Rom seine Tore schoss, wird in der Länderspielpause aufmerksam nach Italien schauen. «Ich hoffe, dass er mit dem ein oder anderen Länderspiel zurückkommt», sagte er zu Zoma. Der Junge macht alle beim «Club» stolz. Einen Kuchen inklusive Tischfeuerwerk gab es für Zoma im Teamkreis.

 

Klose berichtete sogar von italienischen Flaggen auf der Fahrt zum Wildpark: «Da hat man gesehen, dass seine Augen anfangen zu leuchten. Er freut sich darauf, er hat sich das absolut verdient. Es ist eine totale Ausnahme, dass das jetzt geschehen ist als Zweitligaspieler in Deutschland.» Der Anruf von Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini war ein großer Moment für den Außenstürmer. «Es ist eine große Möglichkeit für mich. Ich kann mich zeigen», sagte Zoma.

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