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Bundespräsidentenwahl
Unionseinigung auf Aigner erfreut ihren Förderer Seehofer
Ilse Aigner
«Ilse Aigner ist die richtige Bundespräsidentin zur richtigen Zeit», sagte Seehofer der «Augsburger Allgemeinen» (Samstag). // Sven Hoppe/dpa
von dpa
Berlin – Einst überredete Ex-Ministerpräsident Seehofer Parteifreundin Ilse Aigner zum Wechsel von Berlin nach München. Nun soll sie nach Berlin zurückkehren und Bundespräsidentin werden.
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Der frühere Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) zeigt sich erfreut über die Einigung der Union auf Parteifreundin Ilse Aigner als Kandidatin für das höchste deutsche Staatsamt. «Ilse Aigner ist die richtige Bundespräsidentin zur richtigen Zeit», sagte Seehofer der «Augsburger Allgemeinen» (Samstag). «Sie kann mit Menschen umgehen, sie hat gezeigt, dass sie die Menschen zusammenbringen kann.» Sie werde auch ihr neues Amt herausragend meistern.

Seehofer hatte die langjährige Bundespolitikerin 2013 zum Wechsel von Berlin in die bayerische Landespolitik überredet, wo sie 2013 Wirtschaftsministerin wurde. Nach Eindruck etlicher CSU-Parteifreunde wollte Seehofer Aigner als politisches Gegengewicht zum ehrgeizigen Markus Söder aufbauen, damals bayerischer Finanzminister - Seehofers Verhältnis zu Söder war gespannt. Aigner unternahm jedoch nie Anstalten zu einem Machtkampf mit dem heutigen Ministerpräsidenten. Die Bundesversammlung zur Wahl des künftigen Staatsoberhaupts tagt am 30. Januar.

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