Bayerns Wirtschaft und der Deutsche Gewerkschaftsbund haben den überraschend gestorbenen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger als energischen Streiter für die Interessen der Unternehmen gewürdigt. «Hubert Aiwanger war ein leidenschaftlicher Verfechter der Anliegen von Mittelstand, Industrie, Handel und Handwerk in unserem Land. Sein Tod ist ein großer Verlust für Bayern», sagte der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Bertram Brossardt, in München.
«Wir haben einen langjährigen Wegbegleiter und zuverlässigen Partner verloren.» Der Freie-Wähler-Chef habe zudem großen Anteil daran, dass Bayern auch weiterhin von bürgerlichen Parteien regiert werde. Der 55-Jährige habe sich über die Maßen für den Freistaat verdient gemacht.
Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Bayern reagierte bestürzt über die Nachricht vom Tod Aiwangers in einem Berliner Hotel am Mittwoch. «Hubert Aiwanger war seiner bayerischen Heimat tief verbunden und hat als Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Verantwortung für unser Land getragen», sagte der Vorsitzende des DGB Bayern, Bernhard Stiedl.
Zur Todesursache machten die Behörden in Berlin zunächst keine Angaben. Die Ermittler schickten die Spurensicherung in das Hotel in Berlin-Mitte, die Gerichtsmedizin wurde gerufen. Zudem wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.








