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Kultur in Franken
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Bamberg – Die Kulturtipps für Franken vom 17. bis 23. Oktober 2026: Konzerte, Theater, Lesungen, Kabarett und Ausstellungen in Nürnberg, Erlangen und der Region.
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Konzerte, Theater, Literatur und Kunst: Vom 17. bis 23. Oktober 2026 bietet Franken ein abwechslungsreiches Kulturprogramm. Von den Comedian Harmonists in Nürnberg über Caroline Wahl in Erlangen bis zu Wolfgang Buck in Hallstadt gibt es zahlreiche Anlässe für einen Kulturabend oder einen Ausflug.

Nürnberg: Ballett, Rockoper und italienische Literatur
„Body – Aspekte des Körperlichen“: Neue Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum

Oktober 2026 bis 11. April 2027, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
Wie wird der menschliche Körper in der Kunst dargestellt, und wie nehmen wir Körper wahr? Die Ausstellung „Body – Aspekte des Körperlichen“ zeigt Werke aus einer großen Dauerleihgabe der Stiftung Spengler. Die Arbeiten aus rund sieben Jahrzehnten beschäftigen sich mit Körperbildern, gesellschaftlichen Vorstellungen und sinnlichen Erfahrungen. Die Ausstellung eröffnet am 15. Oktober und läuft bis April 2027.

„Les Ballets Actuels“: Ballett zwischen Klassik und Gegenwart

Samstag, 17. Oktober, 19 Uhr, Opernhaus Nürnberg

Drei choreografische Handschriften treffen auf zeitgenössische Musik: „Les Ballets Actuels“ verbindet Arbeiten von Justin Peck, Kirsten Wicklund und Richard Siegal. Die Musik von M83, AtomTM und Niharika Senapati bringt das Ballett in die Gegenwart und stellt Bewegung, Interaktion und neue Formen des Zusammenseins in den Mittelpunkt.

„100 Jahre Comedian Harmonists“: Konzert in Nürnberg

Samstag, 17. Oktober, 19 Uhr, Musiksaal der Nürnberger Symphoniker

Der Konzertchor LGV und vier Sänger des Staatstheaters Nürnberg präsentieren Klassiker des berühmten Vokalensembles. Lieder wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Veronika, der Lenz ist da“ und „Wochenend und Sonnenschein“ stehen für den unverwechselbaren Klang der Comedian Harmonists. Das Konzert erinnert an die Erfolgsgeschichte der Gruppe, deren Mitglieder ab 1933 unter dem Druck des Nationalsozialismus auseinandergerissen wurden. „100 Jahre“ ist der Veranstaltungstitel; die Gruppe feierte ihren Durchbruch 1929.

„Die Erfindung der Schuhe“: Premiere im Schauspielhaus

Donnerstag, 22. Oktober, 19 Uhr, Schauspielhaus Nürnberg

Philipp Löhles Sportkomödie nimmt den Konflikt der Brüder Adi und Rudi Dassler zum Ausgangspunkt. Aus der gemeinsamen Schuhfabrik gingen später Adidas und Puma hervor. Die Inszenierung verbindet die Geschichte der Brüder mit Fragen nach Konkurrenz, Ehrgeiz, Kapitalismus und Markenbildung.

„Jesus Christ Superstar“: Rockoper im Opernhaus

Freitag, 23. Oktober, 19 Uhr, Opernhaus Nürnberg

Andrew Lloyd Webbers Rockoper erzählt die Passionsgeschichte aus dem Spannungsfeld zwischen Jesus und Judas. Die Inszenierung von Andreas Gergen stellt die Frage, wie Jesus auf die heutige Kirche reagieren würde und ob er sich auf die Seite der Reformer schlagen würde. Gesungen wird auf Englisch, mit deutschen Übertiteln. Eine Einführung beginnt um 18.30 Uhr.

ILfest: Italienisches Literaturfestival in Nürnberg

Samstag, 17. Oktober, 10 bis 18.30 Uhr, Katharinensaal der Stadtbibliothek Zentrum

Das italienische Literaturfestival ILfest kommt erstmals nach Nürnberg. Auf dem Programm stehen Kinderlesungen, eine Buchvorstellung und Gespräche mit den italienischen Autoren Silvia Avallone und Giovanni Montanaro. Die Autorengespräche werden auf Italienisch geführt und simultan ins Deutsche übersetzt. Das Festival richtet sich an Literaturfreunde, die italienische Sprache und Kultur entdecken oder vertiefen möchten.

NUEJAZZ: „TRANSIENT“ mit Trio Vier und Lars Andreas Haug

Freitag, 23. Oktober, 21 Uhr, Kulturwerkstatt Auf AEG, Nürnberg

Musik und Bild verschmelzen in einem audiovisuellen Konzert des NUEJAZZ-Festivals. Das Trio Vier mit Violine, Cello und Kontrabass spielt gemeinsam mit dem norwegischen Jazz-Tubisten Lars Andreas Haug. Die Visual Artists Maurice Schirm und Alicia Brunner von der TH Nürnberg reagieren mit Projektionen auf die Musik. Die Vernissage zur begleitenden Ausstellung „Jazz & Design“ beginnt bereits um 20 Uhr; dafür ist der Eintritt frei.

Fürth: Offene Ateliers beim „Gastspiel 2026“
Samstag, 17. Oktober, 14 bis 21 Uhr, und Sonntag, 18. Oktober, 11 bis 18 Uhr, verschiedene Ateliers in Fürth

Beim „Gastspiel“ öffnen Fürther Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeitsräume. Rund 40 Ateliers und etwa 100 Kunstschaffende geben Einblicke in Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie, Bildhauerei, Installationen und Klangkunst. Besucher können Werke entdecken, mit den Kunstschaffenden ins Gespräch kommen und Orte kennenlernen, die sonst häufig nicht öffentlich zugänglich sind. Der Eintritt ist frei.

Erlangen: Literatur, Pop und ein Jubiläumsabend
150 Jahre gVe: Jubiläumsabend

Sonntag, 18. Oktober, 19.30 Uhr, Markgrafentheater Erlangen

Der Gemeinnützige Theater- und Konzertverein Erlangen feiert sein 150-jähriges Bestehen. Der gVe wurde 1876 gegründet und prägt seitdem das Konzert- und Theaterleben der Stadt. Der Jubiläumsabend ist im Veranstaltungskalender angekündigt; konkrete Angaben zum Programm sollten vor Veröffentlichung noch beim Veranstalter bestätigt werden.

Alin Coen: „Du bedeutest mir die Welt“

Montag, 19. Oktober, 20 Uhr, Redoutensaal Erlangen

Die Singer-Songwriterin Alin Coen geht mit ihrem Album „Du bedeutest mir die Welt“ auf Tour. Ihre Lieder kreisen um Nähe, Verantwortung und die Beziehungen zwischen Menschen. Mit ihrer warmen Stimme und einer Mischung aus leisen, nachdenklichen und hoffnungsvollen Tönen verbindet sie persönliche Geschichten mit großen Fragen des Lebens.

Il Civetto: Album Tour 2026

Dienstag, 20. Oktober, 20 Uhr, E-Werk Erlangen

Die Berliner Band Il Civetto bringt ihr neues Album auf die Bühne. Ihr Sound verbindet Pop mit unterschiedlichen musikalischen Einflüssen und bewegt sich zwischen Melancholie, Hoffnung und tanzbaren Rhythmen. Als Support ist Juli Gilde angekündigt; Einlass ist ab 19 Uhr.

Caroline Wahl: „1999 Meter über dem Meer“

Mittwoch, 21. Oktober, 20 Uhr, Redoutensaal Erlangen

Die Autorin von „22 Bahnen“ und „Windstärke 17“ stellt ihren neuen Roman vor. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die sich mit orange gefärbten Haaren als Künstlerin ausgibt und sich in St. Moritz zwischen den Reichen und Schönen bewegt. Zwischen Komik und Verzweiflung erzählt Caroline Wahl von Selbstinszenierung, Aufstiegsträumen und der Suche nach einem eigenen Platz. Einlass ist ab 19 Uhr.

Die Lange Nacht des WTF?!

Freitag, 23. Oktober, ab 19 Uhr, E-Werk Erlangen

Poetry Slam, Live-Musik, kurze Vorträge, Stoffkunst und persönliche Geschichten treffen auf Gespräche, Kino und Party. Die Veranstaltung will Raum für die Fragen schaffen, die angesichts der Weltlage aufkommen – und für Ideen, die Mut machen. Das Bühnenprogramm beginnt um 20 Uhr; ab 22 Uhr kommen weitere Angebote wie Disco, Open Mic und Kino hinzu. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Sven Regener liest „Frankie und Freddie“

Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr, Redoutensaal Erlangen

Der Autor und Element-of-Crime-Musiker Sven Regener liest aus seinem neuen Roman. Die Geschichte führt ins West-Berlin des Jahres 1980: Die Brüder Frankie und Freddie Lehmann versuchen, ihren Weg zwischen Kreuzberg, Aufbruchsträumen und persönlichen Krisen zu finden. Regener erzählt von einer Stadt zwischen Spaß und Kälte, Trotz und Anarchie.

Forchheim: Cello zwischen Bach und Jazz
Christoph Steiner-Heinlein: „Cello in Concert“

Sonntag, 18. Oktober, 17 Uhr, St. Gereon Kulturraum, Forchheim

Der Erlanger Cellist Christoph Steiner-Heinlein stellt barocke Tanzsätze den modernen Klängen einer Jazz-Suite von Lucio Franco Amanti gegenüber. Werke von Bach, Honegger, Penderecki und Kodály erweitern das Programm. So entsteht eine musikalische Zeitreise zwischen Barock, Jazz und zeitgenössischer Musik. Karten kosten 11 Euro im Vorverkauf und 13 Euro an der Abendkasse; Ermäßigungen sind erhältlich.

„Zähmung einer Widerspenstigen?“: Shakespeare neu betrachtet

Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr, Junges Theater Forchheim

Das shakespeare project widmet sich der Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ in einer zeitgemäßen, kritisch zugespitzten Version. Im Zentrum stehen die Schwestern Katharina und Beatrice und die Frage, wer über das Leben einer Frau bestimmen darf. Die Inszenierung von Rainer Streng unter der Leitung von Sarah Grasser stellt Macht, Selbstbestimmung und toxische Männlichkeit zur Diskussion.

Lichtenfels: Offene Jazzbühne
TECnet-Session im „Dümpfelschöpfer“

Freitag, 23. Oktober, 19 Uhr, Zum Dümpfelschöpfer, Marktplatz 40, Lichtenfels

Die offene Jazzbühne bietet Gelegenheit für Live-Musik und musikalische Begegnungen. Die TECnet-Session ist im Veranstaltungskalender der Stadt für den 23. Oktober angekündigt. Details zu den auftretenden Musikerinnen und Musikern sind in der vorliegenden Ankündigung nicht ausgewiesen.

Bamberg und Hallstadt: Comedy, Harfen und fränkische Songs
Cavewoman: „Sex, Lügen & Lippenstifte!“

Samstag, 17. Oktober, 20 Uhr, Kulturboden Hallstadt

In ihrer Solo-Show nimmt die Figur Cavewoman Heike das Zusammenleben von Frauen und Männern aufs Korn. Mit der Steinzeitkeule und den spitzen Nägeln einer modernen Höhlenfrau kommentiert sie Beziehungsmuster, Missverständnisse und den Alltag unter einem Dach. Der Abend setzt auf pointierte Beobachtungen und Comedy.

Orgelkonzert mit Gunnar Idenstam

Sonntag, 18. Oktober, 17 Uhr, Joseph-Keilberth-Saal, Konzert- und Kongresshalle Bamberg

Der schwedische Organist Gunnar Idenstam verbindet klassische Orgelmusik mit Film- und Videospiel-Soundtracks. Auf dem Programm stehen unter anderem Musik aus „Harry Potter“ und „Minecraft“, Auszüge aus Carl Orffs „Carmina Burana“ sowie Stücke aus Idenstams Suite „Metal Angel“. Ein Konzert, das die Klangmöglichkeiten der Orgel über das klassische Repertoire hinaus auslotet.

„Der Puppenmacher“: 40 Harfen, 1400 Saiten, vier Musikschulen

Sonntag, 18. Oktober, 17 Uhr, Hegel-Saal der Konzert- und Kongresshalle Bamberg

Ein gemeinsames Projekt der Musikschulen Bamberg, Bayreuth und Hof bringt Harfenmusik, Gesang und Tanz zusammen. Das Mini-Musical „Der Puppenmacher“ wird von Schülerinnen und Schülern der Harfenklassen gestaltet. Die Gesangsrollen übernehmen Demetrio Galindez, Lunna Galindez Tapia und Carla Wilcke; Matilda Weissenböck führt als Erzählerin durch die Geschichte.

Oliver Kalkofe: „Nie war früher schöner als jetzt“

Sonntag, 18. Oktober, 19 Uhr, Kulturboden Hallstadt

Der Satiriker Oliver Kalkofe wirft einen humorvollen Blick auf die vermeintlich gute alte Zeit. Zwischen Vokuhila, Dauerwelle und verrauchten Urlaubsautos fragt er, wie viel von der Vergangenheit tatsächlich besser war – und wie sehr die Erinnerung sie verklärt. Ein Abend über Nostalgie, Generationen und den Blick auf die Gegenwart.

Wolfgang Buck: „Immerweider“

Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr, Kulturboden Hallstadt

Der fränkische Liedermacher Wolfgang Buck setzt auf Mundart, feinen Sprachwitz und genaue Alltagsbeobachtungen. In „Immerweider“ zeigt er, dass seine Lieder weit mehr sind als Folklore: Sie erzählen von Menschen und ihren Eigenheiten, bringen zum Lachen und stimmen nachdenklich. Buck kündigt keine Abschiedstour an, sondern will weiterhin auf der Bühne stehen.

Coburg und Landkreis: Glaskunst, Literatur und Aufklärung
Regionale Kultournacht: „Miteinander“

Samstag, 17. Oktober, 18 bis 23 Uhr, mehrere Kulturorte in der Region; unter anderem Europäisches Museum für Modernes Glas, Rödental

Die Regionale Kultournacht verbindet Kulturorte in Bayern und Thüringen. Im Europäischen Museum für Modernes Glas in Rödental stehen Künstlerbeziehungen und die Arbeit bedeutender Gestalter im Mittelpunkt. Sonderführungen widmen sich unter anderem Hans Theo Baumann und Fulvio Bianconi; im Glasstudio können Kinder und Erwachsene selbst Glasperlen drehen. Eintrittsbändchen kosten 6 Euro im Vorverkauf und 7 Euro an der Abendkasse; Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt.

„Gespräche im Herzen der Stadt“: Was leistet ein Stadttheater?

Samstag, 17. Oktober, 15.30 Uhr, Buchhandlung Riemann, Coburg

In der Gesprächsreihe des Landestheaters Coburg geht es um Aufgaben und Möglichkeiten eines Stadttheaters. Zu Gast ist Ben Köster, Chorleiter des Landestheaters. Das Format bietet die Gelegenheit, mit Theaterleuten über ihre Arbeit und die Rolle einer Bühne für das städtische Leben ins Gespräch zu kommen.

„Ganz von Sinnen!“: Literatur und Musik in Neustadt bei Coburg

Donnerstag, 22. Oktober, 19 bis 20.30 Uhr, Mediathek Neustadt bei Coburg

Der Autor und Gitarrist Christian Rosenau verbindet Literatur, Musik, Licht und Bilder zu einem Abend über die menschlichen Sinne. Texte unter anderem von Franz Kafka, Hermann Hesse, Virginia Woolf und Ernest Hemingway treffen auf Gitarrenklänge. Es geht ums Sehen, Hören, Berühren, Riechen und Schmecken – und darum, wie Literatur unsere Wahrnehmung erweitert. Platzreservierungen sind bei der Mediathek möglich.

Chodowiecki-Ausstellung: „Kunst – Familie – Moral“

Bis Sonntag, 25. Oktober, täglich 10 bis 17 Uhr, Kunstsammlungen der Veste Coburg

Die Studio-Ausstellung widmet sich dem 300. Geburtstag des Grafikers Daniel Nikolaus Chodowiecki (1726–1801). Zu sehen sind Zeichnungen und Druckgrafiken, darunter persönliche Skizzen aus dem Familienkreis und Werke im Geist der Aufklärung. Chodowiecki beobachtete seine Zeit mit Genauigkeit und Humor – von kuriosen Heiratsanträgen bis zu übertriebenen Frisuren. Die Ausstellung endet am 25. Oktober; der Eintritt ist im Museumseintritt enthalten.

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