Überlastung droht
Ukrainer erhalten bald volle Sozialleistungen
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (links, SPD) und Martin Seiler, Personalvorstand der Deutschen Bahn, unterhalten sich in der DB-Jobberatung in Berlin mit der geflüchteten Tetyana Kononenko (rechts) und Übersetzerin Olga Berger.
Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa
Berlin – Die Koalition will ab Juni Geflüchtete aus der Ukraine besserstellen als Asylbewerber. Die Union kritisiert die Neuregelung für das Gesundheitswesen.

In vielen deutschen Jobcentern blicken die Beschäftigten mit Bangen auf den 1. Juni. Gerade in Gegenden mit niedriger Arbeitslosigkeit herrscht seit Wochen Hochbetrieb mit zahllosen Überstunden wie seit Jahren nicht mehr, um sich auf das Datum vorzubereiten. Leistungen nach Sozialrecht Mit einem Schlag erhalten zum Monatswechsel weit über 700.000 ukrainische Kriegsflüchtlinge einen neuen Rechtsstatus. Sie bekommen nicht mehr Leistungen nach den Asylgesetzen, sondern wie Deutsche die üblichen nach dem Sozialrecht. Für die Betroffenen bringt ...

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