Weiter Tierquälerei
Stierkampf-Verbot scheitert in Frankreich
Stierkämpfe werden in Frankreich zunächst einmal nicht verboten. Aber die Diskussion läuft weiter. Das Bild zeigt die Statue des französischen Matadors Christian Montcouquiol, bekannt als „Nimeno II", vor der Arena von Nimes.
Pascal Guyot, AFP/dpa
Birgit Holzer von Birgit Holzer Fränkischer Tag
Paris – Ein Linkspolitiker muss einen Gesetzesvorschlag wegen mangelnder Zeit zurückziehen – aufgeben will er nicht. So lange sterben Bullen weiter in französischen Arenen.

Sind Stierkämpfe eine grausame und unzeitgemäße Tierquälerei? Oder handelt es sich um eine identitätsstiftende Tradition, die in bestimmten südfranzösischen Regionen zur lokalen Kultur gehört? Wochenlang hat Frankreich kontrovers über diese Fragen debattiert, nachdem ein Abgeordneter der Linkspartei, Aymeric Caron, einen Antrag zum Verbot der Corrida, so der spanische Name für die Kämpfe, einbringen wollte.800 Änderungsanträge machten Behandlung des Verbostantrags unmöglich Am Donnerstagabend, als die Nationalversammlung darüber abstimmen ...

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