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US-Notenbank
Trump: Möchte keinen Einfluss auf neuen Fed-Chef ausüben
US-Präsident Donald Trump
Will den neuen Fed-Chef Warsh nicht beeinflussen: US-Präsident Trump. (Archivbild) // Mark Schiefelbein/AP/dpa
von dpa
Chippewa Falls – US-Präsident Trump vertraut nach eigenen Worten auf die Entscheidungen des neuen Fed-Chefs Warsh. In puncto Zinsen spricht er dennoch eine klare Empfehlung aus.
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US-Präsident Donald Trump will nach eigenen Worten keinen Druck auf den neuen Fed-Chef Kevin Warsh ausüben – und mahnt zugleich angesichts der guten Arbeitsmarktsituation zu Zinssenkungen. «Es gibt keinen Grund, die Zinsen anzuheben», sagte er im Gespräch mit dem US-Sender NBC News mit Blick auf den anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve Mitte Juni. 

Höhere Zinsen würden den derzeitigen «Erfolg» ausbremsen. «Wir sollten die Zinsen jetzt eigentlich senken», forderte Trump wie bereits mehrfach in der Vergangenheit ungeachtet der konjunkturellen Parameter. Dem widersprechen Volkswirte, die eine lockerere Geldpolitik aufgrund des guten Arbeitsmarktes derzeit für unwahrscheinlich halten und stattdessen sogar eine Erhöhung der derzeitigen Zinsspanne von 3,5 bis 3,75 Prozent für möglich halten. Grund dafür ist die anhaltend hohe Inflation infolge des Iran-Krieges. Die Fed soll unabhängig von politischer Einflussnahme über die Geldpolitik entscheiden.

Unterdessen schloss Trump nicht aus, dass die ohnehin schon hohen Spritpreise in den USA noch weiter ansteigen könnten. Auf eine entsprechende Frage der Journalistin sagte der Präsident lediglich: «Nun, das kommt darauf an. Ich meine, es hängt davon ab, wie sich der Krieg entwickelt.» Höhere Benzinpreise würden die ohnehin schon hohe Inflation in den Vereinigten Staaten weiter ankurbeln.

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