22 Kreispokalsieger hatten auf das große Los gehofft, auf ein Duell mit den Münchner Löwen. Am Ende hatte der oberbayerische Kreisligist SV Eintracht Berglern am meisten Glück und darf sich in der ersten Runde des bayerischen Totopokals auf ein Heimspiel gegen den TSV 1860 München freuen. Der Bayerische Fußballverband loste am Freitagabend in der Spielbank Bad Kötzting die 32 Partien der 1. Hauptrunde aus. Im Topf waren neben den 22 Kreispokalsiegern die Regionalligisten der Spielzeit 2024/25 (keine zweiten Mannschaften) und 24 Teams aus der Qualifikation der Bayern- und Landesligisten. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch die letztjährigen Drittligisten TSV 1860 München, FC Ingolstadt 04, SSV Jahn Regensburg und 1. FC Schweinfurt 05. Gespielt wird die 1. BFV-Hauptrunde zwischen dem 17. und 19. Juli.
In der ersten Runde stehen unter anderem drei oberfränkische Duelle auf dem Programm: das Bezirksliga-Derby zwischen dem SV Friesen und dem FC Lichtenfels, das Bayernliga-Duell FC Eintracht Bamberg gegen den TSV Neudrossenfeld und die Partie zwischen dem SV Bavaria Waischenfeld und der SpVgg Bayreuth.
22 Lose im Topf
22 Kreispokalsieger, 22 Kugeln lagen zunächst im Topf. Der Modus: „Wer zuerst kommt, darf zuerst auswählen.“ Am meisten Glück hatte der SV Eintracht Berglern. Die Wahl fiel wenig überraschend auf die „Löwen“. „Wir haben eine schwierige Saison hinter uns, weil unser Kapitän Andreas Bauer völlig überraschend verstoben ist. Aber heute fühlt es sich an, als gäbe es tatsächlich einen Fußballgott“, sagte Mittelfeldspieler Sebastian Hermann.
Als achter Kreispokalsieger wurde der SV Bavaria Waischenfeld (Spielkreis Bamberg/Bayreuth/Kulmbach) gezogen. Vorsitzender Rene Junk entschied sich für das Duell gegen die SpVgg Bayreuth. „Der eine oder andere aussortierte Jugendspieler spielt bei uns. Die freuen sich auf den Gegner. Das wird ein geiles Spiel“, so Junk. Der SV Bavaria rechnet am Samstag mit rund 1000 Zuschauern.
Abtswind in Erlangen
Noch etwas länger auf seinen Kontrahenten musste der Pokalsieger im Spielkreis Erlangen/Pegnitzgrund, die SpVgg Erlangen, warten. Der Bezirksligist entschied sich für den TSV Abtswind. „Das passt eigentlich, ist ein fränkisches Duell und sie spielen Landesliga“, sagte Abteilungsleiter Holger Müller. „Wir schauen, dass wir weit kommen. Vielleicht wie 2017, als wir ins Viertelfinale gekommen sind und unglücklich ausgeschieden sind gegen Hauzenberg.“ Nach den Begegnungen der Kreispokalsieger folgten noch zehn weitere Paarungen – gelost nach regionalen Gesichtspunkten.
BFV-POKAL, 1. RUNDESamstag, 18. Juli, 16 Uhr:
SpVgg Giebelstadt – FC Schweinfurt 05
SV Bavaria Waischenfeld – SpVgg Bayreuth
FC Untererthal – TSV Aubstadt
SV Friesen – FC Lichtenfels
SpVgg Erlangen – TSV Abtswind
TSV Bergrheinfeld – FV Illtertissen
FC Eintr. Bamberg – TSV Neudrossenfeld









