Bestes Wetter war dem Bogensportclub Reuth zu seinem diesjährigen „Bogenschützenfest“ beschieden. Dort konnten an diesem Tag nicht nur die Mitglieder ihren Sport ausüben, sondern auch alle Interessierte und Besucher hatten die Möglichkeit, sich einmal mit Pfeil und Bogen auszuprobieren.
Zwar hatte der Bogensportclub Reuth schon von vornherein klargestellt, dass das Fest bei jedem Wetter abgehalten werde, doch an diesem Tag strahlte herrlicher Sonnenschein auf das Fest- und Sportgelände in einer leichten Bodensenke bei Reuth.
Hier waren die Mitglieder schon frühzeitig auf den Beinen und stellten eine Budenlandschaft mit kleinen Festzelten auf.
Alle ankommenden Bogensport-Freunde und Besucher wurden nicht nur vom Vorsitzenden Rainer Tuschl persönlich begrüßt, sondern auch von seiner Vereinsmannschaft mit erfrischenden Getränken, selbstgebackenen Kuchen und Torten, Grillgerichten und leckeren Brotzeiten bewirtet. Auch die Früchte-Bowlen erfreuten sich wieder allseitiger Beliebtheit.
Doch wie es die Bezeichnung Bogenschützenfest schon erwarten ließ, standen natürlich die unterschiedlichen Bogenarten und die farbenprächtigen Pfeile an diesem Tag im Mittelpunkt.
Bogen einmal ausprobieren
Jeder, der es wollte, durfte sich unter sachkundiger Anleitung ausprobieren und einmal mit einem Bogen schießen. Dafür standen natürlich auch die entsprechenden Zielscheiben bereit.
Einige Besucher waren jedoch weitaus faszinierender von den unterschiedlichen Tierarten, die natürlich aus Kunststoff waren, auf die sie dann auch einmal anlegen konnten. Besonders beliebten Ziele waren dabei ein großer Bär, der Hirsch, ein Wolf, das Wildschwein und die Gams. Demgegenüber erforderte es schon etwas mehr Zielsicherheit, wenn die Besucher beispielsweise einen Greifvogel, den Biber oder einen Waschbären treffen wollten.
Dies funktionierte oft nicht gleich, vor allem bei den Kindern und den Jugendlichen, die deshalb auch gerne die Ratschläge der erfahreneren Bogenschützen angenommen haben.
Die Bogenschützen gaben auch gerne interessante Informationen zu den verschiedenen Bogenarten weiter. Zudem erklärten sie, welche Wettbewerbe es beim Bogenschießen gebe und dass der Bogensport auch wieder im olympischen Programm enthalten sei.
Außerdem gab es viel Wissenswertes zu erfahren: beispielsweise, dass ein abgeschossener Pfeil mit einer Geschwindigkeit von über 300 km/h sein Ziel erreichen kann.
Nach einem langen Nachmittag mit einem vielfältigen Sportangebot ließen die Verantwortlichen das Bogenschützenfest am Abend ausklingen.
Hier bot nochmals ein Lagerfeuer eine gute Gelegenheit, bei schönem Wetter im Freien zu verweilen, sich zu entspannen und natürlich auch um gute Gespräche in dieser beschaulichen Umgebung zu führen.










