Die Tradition ist wie ein Baum, der neue Triebe hervorbringt und dennoch fest in der Erde verwurzelt bleibt, auch die Wallfahrt benötigt neue Triebe.
Mit dieser Hoffnung für die nächsten Jahre machten sich an einem Samstagmorgen um 2.30 Uhr 37 Pilger aus Neuschleichach und umliegenden Ortschaften bei bestem Wallfahrtswetter auf ihren gemeinsamen Weg zur Basilika Vierzehnheiligen.
Nach einer Frühstückspause in Appendorf und einer kurzen Zugfahrt zogen die Wallfahrer gegen 12.30 Uhr feierlich am Gnadenort ein.
Für 75 Wallfahrten wurde Hermann Scheller (ein Musiker mit Leib und Seele) in Vierzehnheiligen geehrt.
Rückkehr am Sonntag
Nach dem Gottesdienst am Sonntag und dem feierlichen Auszug begaben sich die Wallfahrer unter Glockenläuten wieder auf ihren Heimweg.
Gegen 15 Uhr wurde man in der Heimatkirche empfangen.
Nach der Ehrung für Margret Eichelsdörfer für 14 Wallfahrten folgte noch ein Schlussgebet in der Anna Kapelle.
Im Anschluss wurden bei der Machtl mit Kaffee und Kuchen die Eindrücke der Pilgerreise ausgetauscht.
Der Dank geht an die Vorbeter, Fahrer des Begleitfahrzeuges und Verkehrsregler, an die Träger der Fahne, des Wallfahrtsschildes und des Lautsprechers, an die Organisatoren, Alfons und seiner Crash-Band, Dank für die Kuchen der fleißigen Bäcker, den Kriegerverein und die Dorfgemeinschaft Neuschleichach für die finanzielle Unterstützung der letzten beiden Jahre, sowie der Fa. Grimmer für die materielle Unterstützung.
Michael Schumm









