Höchstadt a. d. Aisch
Stärk’ antrinken auf dem Höchstadter Kellerberg
Im Kellerhäusla lassen sich die Gäste das Essen munden.
Im Kellerhäusla lassen sich die Gäste das Essen munden. // Dr. Manfred Welker
Signet des Fränkischen Tags von Dr. Manfred Welker
Höchstadt a. d. Aisch

Am Dreikönigstag war für viele der Kellerberg das unbestrittene Zentrum der Stadt. Denn ab 10 Uhr war am Petersbeckkeller das „Stärkantrinken“ angesagt.

Vermutlich braucht es das Hinweisschild am Kellerberg „Stärk antrinken am 6. Januar“ überhaupt nicht, denn das Treffen hat sich inzwischen für viele Stadtbewohner sehr gut eingebürgert.

Früher war dies allgemein überall gebräuchlich, fiel Dreikönig doch in die ruhige Zeit der Landwirtschaft. Daher war es üblich, dass als Vorbereitung für die schwere Berufsarbeit im Frühjahr und Sommer und für die eigene kräftige Körperentwicklung am Dreikönigstag die Stärke getrunken wurde. Ob es wirklich zwölf Seidla, für jeden Monat eines, sein müssen, sei aber dahingestellt.

Für den Vorsitzender des Kellerbergvereins, Carsten Constien, ist bei diesem Tag mit seinen Aktiven im Verein Großeinsatz angesagt. Denn begünstigt durch das trockene Wetter war im Petersbeckshäusla voller Betrieb, im Gastraum war kaum ein Sitzplatz zu ergattern, im Außenbereich waren Zelte aufgestellt, damit es sich dort auch die zahlreichen Gäste bequem machen konnten.

Zu Trinken gab es Regionator und Eiskönigin außerdem Storchenbier von der Brauerei Sauer und Roppelt-Bock aus Stiebarlimbach .

Viele Helfer waren am Zapfhahn und in der Küche nötig, um die Gäste zu versorgen. Gegen Mittag kamen auch die Sternsinger der Höchstadter Stadtpfarrei ins Petersbeckhäusla und brachten mit der Aufschrift 20 C*M*B 26 am Türstock ihre Segenswünsche für das neue Jahr an.

Nicht nur bei derartigen Anlässen, auch das ganze Jahr über sind die Mitglieder des Vereins sehr aktiv. Das Gelände muss instand gehalten und der Hopfen gepflegt werden. Dr. Manfred Welker, Freier Mitarbeiter

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