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Mit Video der Feuerwehr
Landkreis Bamberg: 59-Jähriger stirbt bei Hausbrand
Ein Mann aus Unterleiterbach ist nach einem Hausbrand ums Leben gekommen.
Ein Mann aus Unterleiterbach ist nach einem Hausbrand ums Leben gekommen. // Foto: News5/Merzbach
Unterleiterbach – Ein Hausbrand mit tragischem Ausgang in Unterleiterbach im Landkreis Bamberg wirft Fragen auf. Warum kam es zu dieser verhängnisvollen Verpuffung?

Bei einem Brand im Erdgeschoss eines Wohnhauses in Unterleiterbach (Landkreis Bamberg) ist am späten Donnerstagvormittag (9. Januar 2025) ein 59-jähriger Bewohner ums Leben gekommen. Laut Angaben der Polizei kam es in einem Zimmer im Erdgeschoss zuvor zu einer Verpuffung.

Die Feuerwehr musste ein Fenster gewaltsam öffnen.
Die Feuerwehr musste ein Fenster gewaltsam öffnen. // Foto: News5/Merzbach

Auf Nachfrage bestätigte ein Polizeisprecher den Tod des Mannes. Aktuell laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei Bamberg zur Todesursache.

Wie kam es zu der Verpuffung?

Der Einsatz dauerte bis 13 Uhr. Das teilte Sebastian Pflaum, Pressersprecher der  Feuerwehr Bamberg-Land mit. „Zwei Nachbarn haben den 59-jährigen Mann aus dem Haus gebracht", sagt Pflaum. Für den Mann kam allerdings jede Hilfe zu spät. 

Wie es zu der Verpuffung kam, soll jetzt ermittelt werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 40.000 Euro. 

Thomas Renner Kreisbrandrat des Landkreises Bamberg berichtet vom Einsatz

So haben Anwohner reagiert

„Zuerst hat es nur strenger gerochen, aber ich habe mir nichts dabei gedacht“, sagt eine Anwohnerin. Das war am Vormittag. Dann sei später eine Flamme aus dem Kamin des Unglücksortes geschossen. Kurz danach hörte die Unterleiterbacherin einen lauten Knall. 

Verpuffung in Unterleiterbach
Im linken Hausteil ist die Kriminalpolizei im Einsatz, um die Brandursache zu klären. Zudem ist ein Leichenwagen vorgefahren. // Foto: Julian Megerle

„Ich habe bei den Einsatzsirenen erst gedacht, es käme von der Autobahn“, sagt ein Mann aus dem Ort, der die Verpuffung nicht bemerkt hatte. In einer Messenger-Gruppe von Menschen aus Unterleiterbach habe das Unglück schnell die Runde gemacht. Rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie zusätzlich noch ein Notarzt und zwei Rettungswägen waren laut Kreisbrandrat Renner vor Ort.

Zerbrochene Scheibe im Erdgeschoss 

Am Nachmittag sind Mitarbeiter der Kriminalpolizei in weißer Einsatzkleidung vor Ort und untersuchen die Räume mit Taschenlampen in der Hand. Im unteren Stockwerk ist eine Scheibe zerborsten. Im ersten Stock wehen die Gardinen durch die geöffneten Fenster. Noch während die Polizei vor Ort ist, fährt ein Leichenwagen vor.

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