Die Inhalte dieses Artikels (fortlaufend aktualisiert):
- Schnee und Glätte im Berufsverkehr am 29. Januar
- Räumarbeiten in Forchheim kommen voran
- Früher gab's mehr Schnee - oder nicht? Blick ins Archiv
- Die Lage in den Landkreisen Forchheim, ERH und Kulmbach am Mittwoch
- Staatsstraße bei Strullendorf gesperrt
- Schneebruch: Forchheim sperrt den Kellerwald
- Schneechaos oder normaler Winter? Diskussion im Netz
- Höchstadt sperrt Sporthallen wegen Schneelast
- Ast bricht unter Schneelast: Mann schwer verletzt
- Leserfotos vom Wintereinbruch
- Auswirkungen der Schneemassen rund um Erlangen
- Verwirrung um Schulabsage in Bamberg
- Überblick über Schneechaos in Forchheim
- 200 Schnee-Einsätze in Unterfranken
Schnee und Glätte im Berufsverkehr am Donnerstag
Nach zwei Tagen Tauwetter kündigt der Deutsche Wetterdienst nun neuen Schnee für ganz Franken an. So viel wie zu Wochenbeginn soll es diesmal zwar nicht werden. Aber vor allem im Berufsverkehr könnte es am morgigen Donnerstag (29. Januar) zu Behinderungen kommen. Denn ab ca. 4 Uhr soll Schneefall mit bis zu fünf Zentimetern Neuschnee einsetzen. Örtlich kann es auch etwas mehr werden.
Die Temperaturen rutschen dabei etwas unter den Gefrierpunkt. "Es besteht Glättegefahr", warnt der DWD. Und weiter: "Verbreitet wird es glatt."
Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden und holen Sie sich jetzt unsere kostenlosen Newsletter.
Baumfällarbeiten rund um Forchheim
Rund um Forchheim gehen die Arbeiten an den wegen Schneebruch-Gefahr gesperrten Straßen voran. Unter anderem die Zufahrtsstraße zum Stadtteil Serlbach ist wieder frei.
Lesen Sie alle Artikel in voller Länge und erhalten Sie exklusive Berichte und Hintergründe aus Ihrer Region – jederzeit auf Handy, Tablet oder PC.
Jetzt Abo entdecken
Schneebilanz in den Haßbergen: Relativ entspannt
Trotz heftiger Schneefälle, erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und teils chaotischen Straßenverhältnissen ist die Situation aus Sicht des Rettungsdienstes im Landkreis Haßberge relativ entspannt geblieben.
Push-Nachrichten aus Ihrer Region
Früher war mehr Schnee - oder doch nicht?
Unsere Kronacher Redakteurin Maria Löffler wirft einen persönlichen Blick zurück auf die Winter ihrer Kindheit. Und ein Blick ins Archiv des Deutschen Wetterdienstes bestätigt, dass zumindest in den 1960er und 70er Jahren deutlich kälter und schneereicher waren.
Die Lage im Landkreis Forchheim
Wie die Gemeinde Heroldsbach am Morgen in den Sozialen Medien verkündet, sei die Kreisstraße FO13 zwischen Hausen und Heroldsbach wieder geöffnet bzw. befahrbar. Drei Kreisstraßen im Landkreis Forchheim sind aber nach wie vor gesperrt.
Die Lage im Landkreis Erlangen-Höchstadt
Im Landkreis Erlangen-Höchstadt hatte der heftige Wintereinbruch weitreichende Konsequenzen. Am Montagabend waren neun Kreisstraßen und zwei Staatsstraßen auf Teilabschnitten wegen Schneebruchgefahr vorsorglich gesperrt. Wir halten Sie über die Entwicklung auf dem Laufenden.
In der Stadt Erlangen kann die Sicherheit der Schulwege aufgrund der Schneebruchgefahr und wegen Glätte nicht gewährleistet werden. Es findet kein Präsenzunterricht an den Schulen im Stadtgebiet statt.
Die Lage im Landkreis Kulmbach
Im Landkreis Kulmbach findet auch am heutigen Mittwoch kein Präsenzunterricht an den Schulen statt.
Polizei und Feuerwehr im Dauereinsatz
Der Räumdienst im Dauereinsatz und alle Hände voll zu tun für Polizei und Feuerwehr: Das ist die Bilanz der vergangenen beiden Schneetage in Stadt und Landkreis Bamberg. Insgesamt kam es zu 450 Einsätzen. Und jetzt meldet der Deutsche Wetterdienst noch vor Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen.
Staatsstraße bei Strullendorf vorsorglich gesperrt
Hinzu kommt jetzt noch die Gefahr durch Schneebruch. Vorsorglich haben die Behörden eine Staatsstraße bei Strullendorf für den Verkehr gesperrt. Die Straßenmeisterei prüfe derzeit den Baumbestand und leite Sofortmaßnahmen ein, sodass die Strecke voraussichtlich ab Donnerstag, dem 29. Januar, wieder freigegeben werden könne, heißt es.
Forchheim sperrt den Kellerwald
Wegen der anhaltenden Gefahren durch die starken Schneefälle in den vergangenen Tagen sperrt die Stadt Forchheim wohl den Zugang zu den Waldwegen im Kellerwald. Dies erklärt Oberbürgermeister Uwe Kirschstein am Dienstagnachmittag zu Beginn der aktuellen Stadtratssitzung. Städtische Mitarbeiter bringen entsprechende Schilder an. Das hat auch Folgen für eine Veranstaltung im Kellerwald, die am kommenden Wochenende hätte stattfinden sollen.
Alles zur Entscheidung lesen Sie hier:
Ein Schneechaos, über das Kronacher nur müde lächeln
Rutschende Autos, abgesagter Schulunterricht, umknickende Bäume: Ganz schmerzfrei ist der erneute Wintereinbruch in der Nacht zum Montag (26. Januar) an den Menschen im Kreis Kronach nicht vorübergegangen. Wir haben berichtet - und auf unserer Facebook-Seite damit eine lebhafte Diskussion ausgelöst. Hier haben wir die Diskussion zusammengefasst.
Zu viel Schnee auf dem Dach: Sporthallen in Höchstadt gesperrt
Höchstadt muss seine Sporthallen aufgrund der Schneelast sperren. Auf den Flachdächern darf die maximale Schneelast nur 60 Kilogramm pro Quadratmeter betragen. Liegt sie höher, droht Einsturzgefahr. Bürgermeister Gerald Brehm hat am Dienstagvormittag reagiert und aus Sicherheitsgründen die ersten Hallen sperren lassen. „Auf der Aischtalhalle haben wir bereits über 60 Kilogramm Schneelast gemessen“, teilt er in einer Presseerklärung mit.
Alle Hintergründe finden Sie hier:
Ast bricht unter Schneelast: Radfahrer lebensgefährlich verletzt
Ein Fahrradfahrer ist am Montagabend in Bamberg von einem herabfallenden Ast getroffen worden. Der Mann aus Gundelsheim befuhr gegen 18.15 Uhr mit seinem Fahrrad den Radweg entlang der Kemmererstraße in Bamberg, als über ihm ein Ast abbrach. Der 41-Jährige schwebt nach Angaben der Polizei in Lebensgefahr. Die Behörden warnen aktuell davor, sich unter Bäumen aufzuhalten. Es herrsche Lebensgefahr wegen Schneebruch.
Bleiben Sie mit dem Fränkischen Tag auf dem Laufenden und holen Sie sich jetzt unseren kostenlosen Newsletter.
Warnung der Polizei
Aufgrund der starken Schneefälle bestehe aktuell in ganz Oberfranken eine erhebliche Schneebruchgefahr. Die Polizei Oberfranken warnt ausdrücklich:
- Es besteht Gefahr durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume, vor allem in Wäldern, Parkanlagen und baumbestandene Straßen.
- Aufenthalte insbesondere unter Bäumen, sind möglichst zu vermeiden.
- Abstand zu Gebäuden halten, da Dachlawinen drohen können.
Die schönen Seiten des Winters: Leserfotos
Schneechaos? Man nennt das Winter! So raunt es aktuell oft durch die Kommentarspalten sozialer Medien. Viele unserer Leserinnen und Leser halten sich nicht mit solchen Diskussionen auf - und gehen lieber raus. Zahlreiche Fotos der Winterwunderwelt haben uns in den vergangenen beiden Tagen erreicht. Hier gibt es die Bildergalerien.
Bamberg und Umgebung
Landkreis Forchheim
Erlangen
Landkreis Kronach
Verkehrsbehinderungen in Erlangen und im Umland wegen umgeknickter Bäume
Der heftige Schneefall sorgt in Erlangen und Umgebung immer noch für Probleme. Wegen umgestürzter Bäume sind mehrere Straßen im Stadtgebiet und im Umland von Erlangen gesperrt. Auch einige Kreisstraßen mussten zeitweise wegen umgeknickter Bäume gesperrt werden. Alles zur aktuellen Lage in Erlangen und im Kreis Erlangen-Höchstadt lesen Sie hier.
Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden und holen Sie sich jetzt unsere kostenlosen Newsletter.
In zahlreichen Städten und Landkreisen in der Region fällt auch am heutigen Dienstag wieder der Präsenzunterricht an den Schulen aus. Betroffen sind:
- Stadt und Landkreis Bamberg
- Stadt Erlangen
- Landkreis Erlangen-Höchstadt
- Landkreis Forchheim
Mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier:
Push-Nachrichten aus Ihrer Region
Schneemassen im Landkreis ERH
Schnee, so weit das Auge reicht: Seit Sonntagabend (25. Januar) hat der erneute Wintereinbruch den Landkreis Erlangen-Höchstadt fest im Griff. Während es den Montag über kräftig weiter rieselt, kämpfen die Menschen im Landkreis gegen die Folgen der Schneemassen an.
In ganz Mittelfranken war der Schulunterricht eingestellt, die Busse im Landkreis Erlangen-Höchstadt fahren heute bis Dienstende nicht. Auch Erlangen ist betroffen. Lediglich auf den Autobahnen hatten die Räumfahrzeuge die Lage irgendwann weitgehend im Griff. Den ganzen Überblick für den Landkreis ERH gibt es hier.
Schule oder nicht Schule? Verwirrung in Bamberg
Bis kurz vor Unterrichtsbeginn war heute (26. Januar) an den Bamberger Schulen offenbar unklar, ob nun Präsenzunterricht stattfindet oder nicht. Und während verschiedene Medien noch berichteten, dass laut Regierung von Oberfranken heute im ganzen Bezirk normaler Unterricht stattfinde, stand auf der offiziellen Seite des bayerischen Kultusministeriums bereits zu lesen, dass der Präsenzunterricht aufgrund des massiven Wintereinbruchs ausfalle.
Also was denn nun? An der allem Anschein nach unklaren Kommunikation beziehungsweise der späten Entscheidung der zuständigen Behörden entzündet sich nun deutliche Kritik.
Schnee, Schnee und noch mehr Schnee: Der Überblick im Kreis Forchheim
Der nächtliche Wintereinbruch hält den Landkreis Forchheim und seine Bewohner in Atem. Wer kann, geht rodeln und baut Schneemänner. Aber das Schneetreiben hat auch Schattenseiten. Aufgrund der „extremen Wetterbedingungen“ ist der Präsenzunterricht am Montag, 26. Januar, im gesamten Landkreis Forchheim ausgefallen. Und für Hausbesitzer könnte der Schnee auf den Dächern mancherorts zum Problem werden.
200 Einsätze in Unterfranken: Schnee hält Einsatzkräfte in Atem
Der angekündigte Schneefall in der Nacht von Sonntag auf Montag hat in Unterfranken für zahlreiche Einsätze von Polizei und Rettungskräften gesorgt. Zwischen etwa 19 Uhr und den Morgenstunden verzeichnete die Polizei rund 200 Einsätze, darunter etwa 90 Verkehrsunfälle. Verletzte gab es dabei allerdings wenige.
Müllabfuhr heute oft nur eingeschränkt
Das Winterwetter sorgte auch für Probleme im öffentlichen Dienst. Unter anderem in den Landkreisen Forchheim und Erlangen-Höchstadt sowie in Nürnberg und Würzburg fiel die Müllabfuhr teils aus, wie die Behörden mitteilten. "Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Abfalltonnen weiterhin zur Abholung bereitzustellen", hieß es aus Forchheim.
Wenig Verkehrsbehinderungen in Coburg
Vielerorts waren die Menschen offenbar auf den Wintereinbruch vorbereitet. Auf den Straßen in Coburg war im Berufsverkehr am Morgen relativ wenig los. Der Stadtbusverkehr wurde allerdings vorübergehend eingestellt, seit kurz vor 11 soll er laut Betreiber SÜC wieder laufen. Die Schulen hingegen blieben offen, anders als in vielen anderen Kommunen.
Wintereinbruch in Coburg
Glätteunfälle in Mittel- und Oberfranken
In Oberfranken wurde in der Nacht die A72 bei Hof teilweise gesperrt. Zwischen den Anschlussstellen Hof-Töpen und Hof-Nord war die Fahrbahn in Richtung A9 blockiert, nachdem ein mit Leergut beladener Lastwagen auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen geraten war. Ein nachfolgender Lkw fuhr auf. Beide Fahrer wurden verletzt. Trümmer und Ladung blockierten die Fahrbahn.
In Mittelfranken wurden bei Glätteunfällen nach bisherigen Erkenntnissen neun Menschen leicht verletzt. Bei Herzogenaurach geriet ein Auto in den Gegenverkehr und stieß mit einem anderen Wagen zusammen, drei Menschen wurden verletzt. (dpa)
Verkehrsbehinderungen im Kreis Kulmbach durch Schnee
Betroffen vom Schneechaos ist laut Polizei derzeit vor allem die B289: Zwischen Kauerndorf und Untersteinach ist der Verkehr zeitweise zum Erliegen gekommen, da sich offenbar mehrere Lkw quergestellt haben und die Fahrbahn blockieren. "Dadurch kommen auch die Räumfahrzeuge nicht voran", heißt es auf Nachfrage aus der Polizeiinspektion Kulmbach. Ähnliche Verkehrsbehinderungen werden auf der B303 gemeldet.
Die Schule im Landkreis findet regulär statt. Alle Infos zum Landkreis Kulmbach gibt es hier:




































