Update vom 26. Januar, um 9.20 Uhr:
Wie der Regierungsbezirk Mittelfranken mitteilt, entfällt der Präsenzunterricht an allen staatlichen Schulen in Mittelfranken. Demnach könne die Sicherheit auf dem Schulweg von den Räum- und Streudiensten nicht gewährleistet werden.
Nach starken Schneefällen vor allem in Franken fällt an vielen Schulen der Präsenzunterricht aus. Die Behörden begründeten die Entscheidung laut Angaben der Deutschen Presseagentur mit nicht sicheren Schulwegen und anhaltenden winterlichen Witterungsverhältnissen.
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Tausende betroffen: Wo die Schule in Franken ausfällt
Betroffen sind den Angaben des Bayerischen Kultusministeriums zufolge unter anderem in den Landkreisen Forchheim, Erlangen-Höchstadt und der Stadt Erlangen. Und zwar für alle Schularten. Wie das Landratsamt Forchheim am Morgen mitteilt, sei diese Entscheidung „aus Gründen der Sicherheit“ getroffen worden. Für die Schüler und Schülerinnen werde an den Schulen eine Notbetreuung eingerichtet.
Darüber hinaus sei der Schülerverkehr laut Landratsamt landkreisweit eingestellt worden, Schulbusse verkehren nicht. „Zudem kann es im öffentlichen Linienverkehr witterungsbedingt zu Verspätungen und Beeinträchtigungen kommen“, schreibt das Amt.
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Schulen richten Notbetreuung ein
In vielen Fällen werden Notbetreuungen eingerichtet. Kein Präsenzunterricht bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass der Unterricht ausfällt. Die Schulleitungen entscheiden eigenständig, ob der Unterricht etwa per Videokonferenz erfolgt oder Arbeitsblätter zu bearbeiten sind. Betroffene Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern sollten über die gängigen Kommunikationskanäle der Schule informiert worden sein.
Weiterhin betroffen sind vor allem Landkreise und Städte in Mittel- und Unterfranken, wie Stadt und Landkreis Fürth, Nürnberg sowie die Landkreise Kitzingen, Haßberge, Roth, Nürnberger Land, Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Weißenburg-Gunzenhausen, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld.
Was auf den Straßen los ist
Auch auf den Straßen und Schienen ist weiterhin mit Behinderungen zu rechnen. So kommt es Angaben der Bahn zufolge bereits auf den Strecken von und nach Nürnberg zu Einschränkungen. Reisende und Pendler sollten sich vor Fahrtantritt individuell informieren.
Wie sich das Wetter in Franken entwickelt
Nach dem Neuschnee in der Nacht erwartet der Deutsche Wetterdienst für Bayern in den kommenden Tagen etwas mildere Temperaturen und wechselhaftes Wetter. Laut dem Regionalmeteorologen Wetterochs wird es tagsüber am Montag weitere Niederschläge geben. Er schreibt: „In Mittelfranken steigen die Temperaturen auf +1 Grad und der Schneefall kann in Schneeregen oder Regen übergehen. In Oberfranken bleibt es bei 0 Grad und Schneefall. Die Schneedecke wächst im nördlichen Steigerwald und in der Fränkischen Schweiz auf 30 Zentimeter.“
Diese Erstmeldung wird aktualisiert, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.














