"Rattelsdorf: Buff Dull!“ Erneut klang der altbekannte Rattelsdorfer Faschingsruf quer über den Marktplatz – zuerst, als der St. Michaelsverein Werbung für seinen Bratwurst- und Bierstand machte, und dann, als Moderator Franz Schilling die teilnehmenden Gruppen begrüßte, vorstellte und auf einen tollen Umzug einstimmte. Im ganzen Ort, vom Torhaus über den Marktplatz bis zum Sportplatz, wurde gefeiert. Mit dabei waren 43 Wägen und Fußgruppen. Auch ein lokales Thema fand sich beim Umzug wieder …
Viele Gruppen beim Faschingsumzug in Rattelsdorf
Angeführt wurde der 17. Faschingsumzug in Rattelsdorf vom Wagen der Gemeinde, wobei: Vorgedrängt hatte sich der „Underground-Bürgermeister“, wie ihn Schilling vorstellte. Verkleidet als Kuh fuhr Christian Hamann voraus und tauchte auch zwischendurch immer wieder am Marktplatz auf.
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Musikalisch begleitet wurde der Gaudiwurm von den Itzgrunder Musikanten des Musikvereins Rattelsdorf. Bunt ging es bei den Kindern der Kinderkrippe Mäuseburg/Mäuseturm, des Kindergartens Rattelsdorf-Mürsbach und den Itzkids zu. Die traditionellen Faschingswagen aus dem Markt Rattelsdorf waren natürlich auch wieder mit von der Partie, ob Nagelbrett Nazareth (der Verein organisierte auch die Faschingsparty nach dem Umzug am Sportplatz), Jugend Medlitz, Bayerischer Gaudi-Wagen, SpVgg Rattelsdorf, Feuerwehr Rattelsdorf, Fränkischa Rauschküh und der Bierclub Rattelsdorf.
Marktplatz in blauen Nebel gehüllt
Tänze und kleine Showeinlagen gab es von der Prinzengarde Baunach, der Tanzsportabteilung der SpVgg Rattelsdorf, der Gardetruppe „Dancing Queens“ aus Scheßlitz und der Tanzsportabteilung des SV Waizendorf zu sehen. Ein lokales Thema hatte der Rattelsdorfer Foßernachtsstammtisch mitgebracht: Hier ging es um die zahlreichen Baustellen, die im ganzen Markt im vergangenen Jahr auf Trab hielten, insbesondere durch den Glasfaserausbau. In blauen Nebel tauchte Gerüstbau Müller den ganzen Marktplatz. Und einige Themen wie Werner Beinhart, Wilder Westen oder die Reformen in Sachen Wehrdienst tauchten gleich mehrfach auf den Faschingswagen auf.
Nach rund einer Stunde waren die 43 Wägen und Fußgruppen dann durch und bewegten sich Richtung Sportplatz zur After-Faschingsumzug-Party. Und Franz Schilling verabschiedete die vielen Besucherinnen und Besucher, die bei zwar zwei Grad Plus, aber eisigem Wind nahezu unbeeindruckt durchgehalten hatten. Und das ist ja auch nicht schwer bei einer solchen Veranstaltung – einfach in Bewegung bleiben und mitfeiern …












