Neu in Bamberg
Mit "Zaun" glückt dem Theater ein irrer Trip
Wie an jedem  Morgen gibt es zum Frühstück ein Ei: Jeanne Le Moign, Philine Bührer und  Florian Walter (v. l.)
Martin Kaufhold
Christoph Hägele von Christoph Hägele Fränkischer Tag
Bamberg – Paranoia, Hass und blutige Fantasien. „Zaun“ am E.T.A.-Hoffmann-Theater ist ein abgründigen Trip. Es erzählt von einem Gefühl, das wir alle kennen.

Sam Max lebt und arbeitet als non-binäre Person in den Vereinigten Staaten. Non-binär, das bedeutet grob gesprochen: Sam Max akzeptiert weder die Zuschreibung „Mann“ noch die Zuschreibung „Frau“ für sich. Dieses biografische Wissen kann dazu verleiten, Max’ jetzt am Bamberger E.T.A.-Hoffmann-Theater aufgeführtes Stück „Zaun“ als Abbild seines persönlichen Kampfes um sexuelle Selbstbestimmung zu interpretieren. Diese Lesart wäre nicht grundfalsch. Trotzdem bliebe sie defizitär. Die Bühne gleicht einem ...

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