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Jahresmotto für das Erzbistum
Bambergs Erzbischof: Glaube gegen Egoismus, Hass und Hetze
Bambergs Erzbischof Herwig Gössl stellt das neue Jahr unter dem Motto: „Du bewegst die Welt“.
Bambergs Erzbischof Herwig Gössl stellt das neue Jahr unter dem Motto: „Du bewegst die Welt“. // Foto: Daniel Vogl/dpa
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Bamberg – Glaube trotzt weltweiten Krisen, so Erzbischof Gössl in seiner Silvesterpredigt. Hoffnung und Individualität prägen das Motto 2026 des Bamberger Erzbistums.
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Zum Abschluss des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres mit dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ hat Erzbischof Herwig Gössl das neue Jahr 2026 im Erzbistum Bamberg unter das Motto „Du bewegst die Welt“ gestellt.

Das ist das Motto des Erzbistums Bamberg für 2026

Damit solle zum Ausdruck gebracht werden, dass der christliche Glaube das beste Heilmittel gegen Egoismus, Intoleranz, Hass und Hetze ist. „Und dabei kommt es wirklich auf jeden einzelnen Menschen an“, sagte Gössl in seiner Predigt am Silvesterabend im Bamberger Dom. 

Mit dem Motto soll aufgerufen werden, die eigene Bequemlichkeit und Hilflosigkeit angesichts der weltweiten Krisen zu überwinden. Zwar könne ein Einzelner nichts ausrichten gegen den globalen Klimawandel, obwohl er ihn mit verursache durch seine Lebensgewohnheiten, seine Bequemlichkeit und die mangelnde Bereitschaft zum Verzicht.

Niemand könne einen Krieg beenden, den er nicht angefangen hat, das gelinge offensichtlich nicht einmal dem US-Präsidenten. Diese Erfahrung von Hilflosigkeit und Ohnmacht ist für viele Menschen heute belastend und niederdrückend. 

Das Heilige Jahr habe auf Hoffnung aufmerksam gemacht

„Wir haben in diesem Jahr einiges erlebt, das uns die Hoffnung rauben könnte“, stellte Gössl fest. Aber das Heilige Jahr habe auf viele Zeichen und Orte der Hoffnung aufmerksam gemacht und gezeigt, wie sehr der Alltag von der Kraft christlicher Hoffnung durchdrungen und gestaltet ist. „Es hat auch gezeigt, wie sehr es dabei eben doch auf den Glauben eines jeden Einzelnen ankommt“, so Gössl. Diese Hoffnung sei keine „billige Vertröstung“, sondern echte Hoffnung, die sich in Gott festmache. Es sei deshalb wichtig, den Glauben weiterzugeben, „weil er uns in einer zunehmend maßlos werdenden Welt einen Maßstab an die Hand gibt.“ 

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