Der FSV Erlangen-Bruck erledigte seine Aufgabe in der Fußball-Landesliga Nordwest gegen den Aufsteiger TSV Burgebrach mit bemerkenswerter Konsequenz.Die Gäste kamen ihrer 0:5-Niederlage offensiv nur sporadisch zur Geltung, während die Hausherren nach dem ersten Treffer ihre Effizienz eindrucksvoll unter Beweis stellten und den deutlichen Abstand bis zum Schluss verteidigten. Burgebrachs zuvor dreiteilige Siegesserie ist damit beendet.
Landesliga Nordost
FSV Erlangen-Bruck – TSV Burgebrach 5:0 (3:0)
Vom Start weg diktierten die Gastgeber das Tempo, pressten hoch und schnürten den TSV phasenweise am eigenen Strafraum ein. Alexander Piller verpasste die frühe Führung, sein Abschluss nach einer flachen Ecke klatschte an den Pfosten. Mehrfach fehlte dem FSV anschließend nur das letzte Quäntchen, um verdient in Führung zu gehen.
Burgebrach zeigte Gegenwehr und setzte Nadelstiche: Zwei Steilpässe entschärfte FSV-Keeper Enis Izbudak aufmerksam. Schließlich übernahm Bruck endgültig: Rechts außen setzte sich Daniel Lustig durch und bediente Umut Dogan, der überlegt ins rechte Eck vollendete. Der Treffer wirkte wie ein Türöffner.
Eine scharf getretene Flanke von Samuel Arles ließ der TSV-Schlussmann nach vorne prallen, Dogan staubte ab – 2:0. Für die Gäste kam es noch ungünstiger: Nach präzisem Anspiel von Anton Gnerlich netzte Piller mithilfe der Latte zum 3:0 ein. Kurz vor dem Pausenpfiff rettete ein Abwehrspieler der Burgebracher in höchster Not noch auf der Linie gegen Dogan.
Kontrolliertes Auftreten von Erlangen-Bruck
Nach der Halbzeit schaltete Bruck einen Gang zurück, kontrollierte das Geschehen aber weiterhin. Ein Wechsel bei den Gästen verpuffte ohne sichtbaren Effekt. Nach knapp einer Stunde erhöhte der FSV auf 4:0: Eine missratene Hereingabe von Kapitän Gnerlich senkte sich glücklich hinter dem Keeper ins Netz – damit war die einseitige Partie endgültig entschieden.
Chancen zum Nachlegen gab es dennoch: In Minute 72 blieb Arles frei vor dem Tor am Schlussmann hängen, und auch nach der folgenden Ecke fand Lustig im Gegnertorwart seinen Meister. Fünf Stammkräfte durften früh vom Feld, der Rhythmus blieb unverändert.
Der fünfte FSV-Treffer fiel schließlich doch: Über das Zentrum eingeleitet, setzte Gnerlich auf der Außenbahn Samuel Arles ein. Der Versuch eines Gegenspielers, die Kugel rauszubolzen, endete in einem Desaster: Der Ball prallte unglücklich von einem Brucker ab und landete im Tor. Kurz darauf bot sich Arles nach einer Ecke noch einmal die Distanzoption, der Keeper parierte.
Auf unserem Partnerportal anpfiff.info kommentierte Burgebrachs Torwart Jakob Voran das Spiel mit eindeutigen Worten: „Es ist offensichtlich, dass das eine ganz andere Mannschaft ist als wir es sind. Bruck spielt mit einer Intensität, das ist schon krass, und da können wir nicht mithalten.“ sk
Die Statistik zum Spiel
FSV Erlangen-Bruck: Izbudak – Lala, Boukouvalas, M. Pankey (56. Pejovic), Gnerlich, Lustig (76. Hohenberger), Dogan, Wolf (55. Herac), Milovski (62. Lamprecht), Arles, Piller (68. T. Pankey)
TSV Burgebrach: Voran – Bogensperger, Beyer (43. Jörg), L. Hörnes, J. Bäuerlein, P. Hörnes (90. Rein), Schwarm (90. Hoch), Pinkert, Plätzer, Kutzelmann (46. Wirth)
Schiedsrichter: Markus Hann (Vilseck)
Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Dogan (24.), 2:0 Dogan (35.), 3:0 Piller (39.), 4:0 Gnerlich (57.), 5:0 Eigentor (80.)










