Mit dem Schlusspfiff von Fifa-Schiedsrichterin Angelika Söder sanken elf Bamberger Spieler erschöpft zu Boden. Der FC Eintracht Bamberg hatte beim SSV Jahn Regensburg II über 90 Minuten eine starke kämpferische Partie geboten und der Bundesliga-Reservemannschaft aus Regensburg einen verdienten 1:0-Sieg abgerungen.
Bayernliga Nord
SSV Jahn Regensburg II – FC Eintracht Bamberg 0:1 (0:1)
Der Beginn der Partie gehörte aber den Hausherren. Aus einer guten Dreierkette heraus schoben sie in die Bamberger Hälfte hinein und setzten die Gäste so stets unter Druck, ohne aber zum Abschluss zu gelangen. Mit zunehmender Spieldauer befreiten sich die Schützlinge von Trainer Jan Gernlein aus dieser Umklammerung und kamen immer besser ins Spiel, so dass es eine ausgeglichene Partie auf sehr gutem Bayernliga-Niveau wurde, in dem sich Bamberg nun gute Chancen erarbeitete.
Eine davon ließ der junge Goalgetter Paul Kraußold alleine vor dem Tor liegen. Besser machte es dann kurz vor der Pause Valentin Schmitt. Nach einem langen Pass aus der Bamberger Hälfte heraus lief er allein auf Regensburgs Schlussmann Maurice Merkl zu verwandelte eiskalt zum 0:1.
Auch nach der Pause verteidigten die „Domreiter“ das eigene Tor mit viel Leidenschaft. Vor den Augen von Jahn Regensburgs Sportchef Achim Beierlorzer und mit drei Akteuren aus dem Profikader der ersten Mannschaft lieferte sich allen voran Christopher Kettler mit dem Regensburger Sturmhünen Kelvin Onuigwe sehenswerte Duelle, die der Bamberger Abwehrchef allesamt für sich entschied.
FCE hält Druck der Regensburger stand
Mit zunehmender Spieldauer wurde dann der Druck der Oberpfälzer intensiver und wäre fast am Ende noch belohnt worden. Nach einer Flanke in den Strafraum mussten die Bamberger innerhalb von 20 Sekunden dreimal auf der Linie retten, am Ende stand aber ein verdienter Auswärtssieg, der Mut macht für das kommende Oberfrankenderby gegen Hof.
„Hut ab vor der Leistung des gesamten Teams“, würdigte Bambergs Abteilungsleiter Sascha Dorsch nach dem Spiel den Auftritt der Gernlein-Schützlinge. „Das war heute ein Statement der Jungs, die gegen ein spielerisch und körperlich herausragendes Team alles auf dem Platz gelassen haben, was wir in uns haben. Und wir haben ein großes Ziel erreicht: wir wollten endlich wieder einmal zu Null spielen. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, nun freuen wir uns auf die Gäste aus Hof am Samstag.“ sdo
Die Statistik zum Spiel
SSV Jahn Regensburg II: Merkl – Asante, Albrecht, Gebhard, Kieffer, Totschnig, Ziegler, Saller (72. Rehwald), Onuigwe, Seibold, Maul (78. Mazrekaj)
FC Eintracht Bamberg: Willert – Auer, Kraußold (81. Schildbach), Schneider (46. Linz), Schubert, Schmitt (63. Ljevsic), Lang (72. Schmitt), Zeitler, Kettler, Zietsch (72. Strasser), Hartwig
Schiedsrichterin: Söder (Ochenbruck)
Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Schmitt (42.)

















