0
Fussball-Landesliga
TSV Burgebrach verlässt nach Auswärtssieg die Abstiegsplätze
Michael Zirkel (blaues Trikot), hier im Zweikampf mit  Matteo Kolb vom FC Eintracht Münchberg, machte mit seinem Treffer zum 3:1 den Sieg für den TSV Burgebrach in Röslau perfekt.
Michael Zirkel (blaues Trikot), hier im Zweikampf mit Matteo Kolb vom FC Eintracht Münchberg, machte mit seinem Treffer zum 3:1 den Sieg für den TSV Burgebrach in Röslau perfekt. // sportpress
Signet des Fränkischen Tags von Fränkischer Tag
Landkreis Bamberg – Der TSV Burgebrach gewinnt beim FV Vorwärts Röslau mit 3:2 und steht in der Landesliga Nordost nicht mehr auf einem Abstiegsrelegationsplatz. In der Gruppe Nordwest muss sich die DJK Bamberg mit einem 0:0 zufrieden geben.

Der TSV Burgebrach hat in der Fußball-Landesliga Nordost den zweiten Auswärtssieg in Folge eingefahren. Mit dem 3:2-Erfolg beim Tabellenletzten FV Vorwärts Röslau hat der Aufsteiger  die Relegationsplätze verlassen und ist auf Rang 14 geklettert. In der Gruppe Nordwest muss sich die DJK Bamberg nach vier Siegen in Folge mit einem 0:0 bei Vatan Spor Aschaffenburg begnügen, bleibt aber zum  zehnten Mal  hintereinander unbesiegt.

Landesliga Nordost

FC Vorwärts Röslau – TSV Burgebrach 2:3 (1:2)

Aus der  Revanche für die unglückliche 3:4-Niederlage im Saisoneröffnungsspiel gegen den TSV  Burgebrach wurde nichts.  Auch das Rückrundenspiel ging mit 2:3 in die Hose. Damit beendete das  Team  aus dem Landkreis Bamberg  jäh das kleine Zwischenhoch der Röslauer. Die Zuschauer, darunter auch zahlreiche lautstarke Gästefans, sahen einen Abstiegskrimi mit allen Haken und Ösen.

Beide Mannschaften gingen von Beginn an nicht gerade zimperlich zu Werke. Jeweils eine Zeitstrafe für Simon Jörg (TSV/41.) und Finn Ruckdächel (Röslau/45+2) sowie zehn Gelbe Karten sind ein Beleg dafür. Allerdings lag  der Schiedsrichter mit  seinen Entscheidungen oft daneben, erhitzte so die Gemüter auf beiden Seiten.

Die Gäste kamen mit der Empfehlung eines 4:0-Auswärtssieges bei der SVG Steinachgrund nach Röslau.  Dementsprechend  selbstbewusst gingen sie in die Partie, übernahmen auch gleich das Kommando. Vor allem Marcel Kutzelmann war nur schwer vom Ball zu trennen. Die Platzherren hielten dagegen und erzielten mit dem ersten sehenswerten Angriff prompt die Führung. Matthias Dadder ging auf der rechten Seite auf und davon und setzte den Ball aus spitzem Winkel in die Maschen (12.).

Burgebrach mit schneller Antwort

Doch die Freude über die frühe Führung währte nicht lange. Als der kurz zuvor eingewechselte Finn Ruckdäschel und der ansonsten starke Tim Tröger gegen Kutzelmann nicht entschlossen zu Werke gingen, bereitete dieser mit einer präzisen Hereingabe das 1:1 vor.  Nico Plätzer brauchte den Ball freistehend vor Matthias Karnitzschky mit dem Kopf nur  noch einzunicken (15.).   Ausgerechnet dem so erfahrenen Röslauer Abwehrchef Florian Rupprecht unterlief kurz vor der Halbzeit – Röslau war zu diesem Zeitpunkt in Überzahl  –  ein folgenschwerer Fehler.

Knapp innerhalb des Strafraums ließ er  Philipp Hörner über die Klinge springen. Beinahe hätte Karnitzschky den berechtigten Elfmeter von Kutzelmann gehalten. Der Keeper ahnte die Ecke, doch der Ball rutschte ihm unter den Händen durch – 1:2.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gäste zunächst die reifere Spielanlage, Röslau brachte sich immer wieder durch unnötige Abspielfehler selbst in Bedrängnis. Ein solcher führte auch zur 3:1-Gästeführung. Als der Ball wieder bei den Burgebrachern landete, fackelte Michael Zirkel nicht lange und  hämmerte das Spielgerät  aus etwa 25 Metern in den Torwinkel.  

Der Anschlusstreffer von Korbinian Lang in der 82. Minute aus dem Getümmel machte neue Kräfte frei, aber mit Glück und Geschick brachten die Gäste das Ergebnis  über die siebenminütige Nachspielzeit.

Die Statistik zum Spiel

FC Vorwärts Röslau: Karnitzschky –  Tröger, Knoblauch, Rupprecht, Benker, Lichtblau (67. Lassan), / Dadder, Ponader, Schmidt, Achatz (10. Rückdäschel, 55. Spirek), Lang

TSV  Burgebrach: Voran  –  Bätz (90. Rein), L. Hörnes, Bogensperger, Zirkel, P. Hörnes (90. Giehl), Pinkert, Ludwig, Plätzer (72. Romaus), Kutzelmann (90. Hoch), Jörg (49. Beyer)

Schiedsrichter: Marlon Weid (Burgfarrnbach)

Zuschauer: 160 

Tore: 1:0 Dadder  (12.), 1:1 Plätzer (15.), 1:2 Kutzelmann (44.,  Foulelfmeter), 1:3 Zirkel (61.), 2:3 Lang (82.)

Landesliga Nordwest

Vatan Spor Aschaffenburg – DJK Bamberg  0:0

Die Aschaffenburger fanden besser in die Partie. Sie ließen den Ball gut laufen, die Bamberger kamen meist einen Schritt zu spät und verursachten daher etliche Fouls. In der 18. Minute schoss Kapitän Ege Noyan nur knapp am DJK-Tor vorbei, zwei Minuten später hatte er nach Brustablage von Peter Sprung  ebenfalls Pech im Abschluss. Die Gäste fanden danach etwas besser in die Partie und vergaben in der 43. Minute eine gute Chance nach einem Konter. 

Auch in der zweiten Halbzeit taten sich die Bamberger schwer. Aschaffenburg war gut auf seinen Gegner eingestellt und gab mehr Torschüsse ab.

Die beste Möglichkeit auf den Siegtreffer vergab Sprung in der 55. Minute,  als er frei zum Schuss kam, aber DJK-Keeper  Kilian Wagner anschoss.

Die Statistik zum Spiel

Vatan Spor Aschaffenburg:  Sevim – Faidi, Buketa, Imgrund, Pancar, Em Uyanik, Noyan, Er. Uyanik, Alabora, Sevim, Sprung 

DJK Don Bosco Bamberg: Wagner – Slawik, Tontongou, P. Pfeiffer, Brückner (79. J. Pfeiffer), Saprykin, Görtler (87. Pancar), Nüßlein (72. Dorn), Müller, Trunk (60. Kaiser) 

Schiedsrichter:  Dominik Fober (Herrieden)

Zuschauer:  40

Inhalt teilen
  • kopiert!