Nazi-Vergangenheit
Bamberg: Debatte um umstrittenen Straßennamen
Eindeutiges Stimmungsbild in der Debatte um den Fritz-Bayerlein-Weg: Die Anwohner wollen keinen neuen Namen, sie bringen eine andere Lösung ins Spiel.
Eindeutiges Stimmungsbild in der Debatte um den Fritz-Bayerlein-Weg: Die Anwohner wollen keinen neuen Namen, sie bringen eine andere Lösung ins Spiel.
Foto: Ronald Rinklef
Bamberg – Nachdem Bilder des Malers mit Nazi-Vergangenheit abgehängt wurden, wird um eine Umbenennung des Bayerlein-Wegs gerungen. Die Anwohner sind sich einig.

Es ist ein idyllischer Weg, eine kurze Sackgasse mit neun Häusern, die im Berggebiet knapp vor dem Scheitelpunkt der Würzburger Straße abzweigt. Mitten in der Idylle wohnt seit 1996 Stephan Rupprecht (54), Professor für Kiefer- und Gesichtschirurgie. Als er mit seiner Familie in den Weg gezogen ist, war gerade die letzte Debatte um eine Umbenennung der Straße beendet. Der damalige Stadtrat hatte sich mehrheitlich dagegen entschieden.

Weiterlesen mit  
Kostenlos testen
  • Erster Monat kostenlos
  • Monatlich kündbar
  • Ideal zum Testen
Ein Monat kostenlos und danach 9,99 € monatlich
Jahresabo
  • Sparpreis
  • Jährliche Zahlung
  • 365 Tage informiert
nur  99 € /Jahr
Mit Zeitungsabo neu registrieren