Mit einem feierlichen Festakt wurde am Freitag, 17.10., die neue Leiterin des Finanzamts Bamberg, Claudia Windesheim, offiziell in ihr Amt eingeführt. Im Zuge der Feierlichkeiten wurde ihr Vorgänger, Heribert Zankel, der das Amt seit 2010 innegehabt hatte, verabschiedet.
Staatssekretär Martin Schöffel hielt die Festansprache. Er würdigte die großen Leistungen, welche die Beamten tagtäglich zu leisten haben und ohne deren Arbeit auch die anderen Bereiche des öffentlichen Dienstes nicht funktionieren könnten. Zudem dankte er Heribert Zankel für seine Zeit als Amtsleiter. Gerade auch in schweren Zeiten wie der Corona-Pandemie habe er „Großartiges geleistet“ und das Amt „souverän, menschlich, unaufgeregt und mit viel Kompetenz“ geleitet.
Neue Leiterin des Finanzamtes Bamberg bringt Erfahrung aus Fürth mit
Martin Schöffel freute sich sehr darüber, dass mit Claudia Windesheim eine sehr kompetente Nachfolgerin für Heribert Zankel gefunden werden konnte. Sie ist Juristin und bereits seit 2002 in der Bayerischen Finanzverwaltung tätig. Seit 2019 war sie Vertreterin der Amtsleitung des Finanzamts Fürth. Auch wenn die offizielle Amtseinführung Mitte Oktober 2025 stattfand, hatte Claudia Windesheim bereits am 1. Mai ihre Stelle als Leiterin angetreten, sodass er schon jetzt die gute Zusammenarbeit hervorheben konnte. „Ich bin überzeugt, Sie sind genau die Richtige für diese Aufgabe.“
Heribert Zankel bedankte sich bei seiner Geschäftsstelle, seinem Stellvertreter Oliver Schmid, den Sachgebietsleitungen und den Personalräten. Sichtlich gerührt sprach er zudem allen Beschäftigten seinen „größten Dank“ aus. Seine Rede schloss Zankel mit den Worten „Der Einstieg in den Ruhestand, das wird ein harter Cut. Ich bin gerne zu euch gekommen, und zwar jeden Tag. Es war mir eine große Ehre und ein Privileg. Beruflich war es die schönste Zeit meines Lebens“.
Finanzamts-Chefin Claudia Windesheim: „Es gibt Wegbegleiter und es gibt Wegbereiter“
Claudia Windesheim sprach der Personalvertretung ihren Dank aus und betonte, dass bereits in der kurzen Zeit seit ihrem Amtsantritt eine sehr gute Zusammenarbeit entstanden sei. „Wir sind auf einem sehr guten Weg und ich freue mich, wenn das weiter so gut läuft.“ Ebenso dankte sie der Geschäftsstelle, ohne die „dieser Tag nicht möglich gewesen wäre“ und die selbst dann noch gearbeitet hat, als „die Viren schon zugeschlagen und die Hexe geschossen hatte“.
Zum Abschluss bat sie um extra Applaus für alle Beschäftigten für ihre tägliche Leistung und bedankte sich zudem sehr herzlich bei ihrer Familie mit den Worten „Es gibt Wegbegleiter und es gibt Wegbereiter“.










