Holocaust
Gegen rechts: Gedenken ist mehr als erinnern
Auch Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner beteiligte sich bei der Gedenkaktion vor dem Bamberger Rathaus.
Foto: Ronald Rinklef
F-Signet von Julian Megerle Fränkischer Tag
Bamberg – Die „Omas gegen Rechts“ erinnern an verschleppten Juden aus Bamberg. Wie die Opfer der Reichspogromnacht aus der Domstadt ein Gesicht bekommen und welche Folgen Gedenken haben muss.

Moritz Adler, Fritz Grausmann, Selmar Bütow, Paul Possenheimer, Ernst Silbermann: Das sind nur fünf beispielhafte Namen, der 82 Männer, welche im Zuge der Reichspogromnacht am 9. November 1938 aus Bamberg in das Konzentrationslager Dachau verschleppt wurden. Sie waren Bamberger, die verfolgt wurden, weil sie Juden waren. Die volle Anzahl der Namen schreiben Schülerinnen mit Kreide in der Hand auf die steinernen Karrees vor dem Rathaus am Maxplatz. In bunten Farben sind innerhalb kurzer Zeit diese Opfer des Nationalsozialismus für alle ...

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