Eisengießerei Müller
Die Öfen bleiben für immer kalt
Bis Juli vergangenen Jahres liefen die Öfen der Eisengießerei Müller noch auf Hochtouren.
Foto: Ronald Rinklef
Bamberg – Die Eisengießerei Müller war die letzte ihrer Art in Bamberg. Nach dem Tod des Inhabers bleibt nur der Ausverkauf. Was dort entstehen könnte.

Wer ein letztes Mal durch die Schmelzhalle läuft, an der alten Esse vorbei und dem riesigen Drehtrommelofen, aus dem sich 1600 Grad heißes Eisen schwer wie Lava in die Formkästen ergoss, der bekommt eine Ahnung davon, warum Arbeit seine Wurzeln im Mittelhochdeutschen "arebeit" hat, was Mühsal und Last bedeutete. So wie in der Bibel verheißen verdienten hier fünf Generationen und Hunderte Arbeiter ihr Brot im Schweiße ihres Angesichts. Doch diese raue, archaische Welt geht jetzt unter.

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

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