Pleite
Was wäre, wenn Karstadt schließt
Die Tristesse am Maxplatz könnte noch trister werden, wenn Karstadt schließen würde. Als Magnet für Kundenströme profitiert der Innenstadthandel von dem großen Kaufhaus.
Foto: Ronald Rinklef
Sebastian Schanz von Sebastian Schanz, Fajsz Deáky Fränkischer Tag
Bamberg – Das Krisenszenario ist wegen der Insolvenz realistisch. Der Karstadt-Standort Bamberg schneidet schlecht ab. Und der potenzielle Retter wird von Experten skeptisch bewertet.

Heike Tomeschs Blumenstudio am Maxplatz profitiert von der direkten Nachbarschaft zu Bambergs größtem Kaufhaus. „Karstadt ist unglaublich wichtig für die Innenstadt, weil es einfach ein sehr großes Haus ist und durch das vielfältige Warenangebot sehr viele und sehr verschiedene Kunden anspricht“, sagt die Inhaberin, in deren Laden Karstadt-Kunden häufig noch schnell einen Blumenstrauß kaufen. Seit 22 Jahren schneidet und bindet Heike Tomesch am Maxplatz Blumen – und sieht Bambergs Zentrum langsam verwelken.

Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link:

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

Diesen Beitrag haben wir exklusiv für unsere PLUS-Abonnentinnen und Abonnenten erstellt. Mit PLUS bleiben Sie informiert und erfahren jeden Tag aufs Neue, was in Ihrer Region geschieht und was es bedeutet. Neugierig?

Mehr über PLUS lesen Sie hier.