Kontroverse
Ein Haufen Ärger auf der Erba-Insel
Angelika Dötschel und Dieter Hofmann wollen den Bauschutthaufen nicht länger sehen müssen. Nachbarn protestieren mit einer Plakataktion.
Angelika Dötschel und Dieter Hofmann wollen den Bauschutthaufen nicht länger sehen müssen. Nachbarn protestieren mit einer Plakataktion.
Foto: Sebastian Schanz
Bamberg – Seit Jahren schon stört ein Bauschuttberg die Anwohner in der vermeintlichen Vorzeige-Wohnanlage. Stadt, Investor und Anlieger liegen im Clinch.

Es ist ein sprichwörtlicher Haufen Ärger, der Angelika Dötschel ins Auge sticht, wann immer sie von ihrem sonnigen Balkon in der Krackhardtstraße blickt. Die architektonisch markanten, modernen Wohnanlagen der Erba-Insel samt saniertem Spinnerei-Turm und Kamin – all das nimmt das Auge kaum wahr. Es bleibt unweigerlich an dem eingezäunten Hügel hängen. „Mein Mann und ich sind jetzt um die 60, ich glaube nicht mehr daran, dass der Hügel zu unseren Lebzeiten noch verschwinden wird“, frotzelt die Bambergerin, die den Anblick schon seit ihrem Einzug 2015 ertragen muss.

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