Streitobjekt
„Tor zum Welterbe“: Das EON-Hochhaus soll bleiben
Passt das 70er-Jahre-Hochhaus ins Stadtbild? Die Verwaltung bezeichnet es als „städtebaulichen Missstand“. Planer Harald Gerlach (rechts) würde das neunstöckige, 32 Meter hohe Gebäude gerne erhalten und sanieren. Christian Löhr, Mitgeschäftsleiter des Eigentümers KRE-Group, steht den Vorschlägen offen gegenüber.
Passt das 70er-Jahre-Hochhaus ins Stadtbild? Die Verwaltung bezeichnet es als „städtebaulichen Missstand“. Planer Harald Gerlach (rechts) würde das neunstöckige, 32 Meter hohe Gebäude gerne erhalten und sanieren. Christian Löhr, Mitgeschäftsleiter des Eigentümers KRE-Group, steht den Vorschlägen offen gegenüber.
Foto: M. Hoch
Bamberg – Der 70er-Jahre-Bau nahe des Bahnhofs ist eines der ersten Gebäude, die Besucher sehen. Der neue Eigentümer gibt Einblicke in die Zukunftsplanung.

Es ist eines der ersten Gebäude, die ins Auge stechen, wenn man mit dem Zug in Bamberg ankommt: Das Hochhaus in der Luitpoldstraße 51, das von EON genutzt wird – noch. Direkt vor dem metallisch-anmutenden, neunstöckigen, 32 Meter hohen Gebäude aus den 70er Jahren lädt ein Mitarbeiter des Energieversorgers seinen Laptop, Dokumente und eine Topfpflanze ins Auto. „Ab jetzt nur noch Homeoffice“, erklärt er, bevor er mit den Schultern zuckt und das etwa 16 000 Quadratmeter große Grundstück verlässt. Dieses hat die Bamberger KRE-Group im Jahr 2019 erworben.

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