Fränkische Schweiz
Mit Sandalen: Kletterin stürzt drei Meter tief
Die 35-Jährige kletterte ungesichert, ohne Helm und mit Sandalen an der Felswand.
Die 35-Jährige kletterte ungesichert, ohne Helm und mit Sandalen an der Felswand.
Foto: Symbolfoto
Gößweinstein – Eine 35-jährige Touristin hat sich bei einem Sturz am Hammerwerk zwischen Sachsenmühle und Gößweinstein am Rücken verletzt.

Eine 35-jährige Tschechin unternahm am Montagnachmittag (4. Juli) gemeinsam mit ihrem 45-jährigen Begleiter, eine Kletterpartie am Hammerwerk zwischen Sachsenmühle und Gößweinstein.

Die Frau war Polizeiangaben zufolge in Sandalen unterwegs und nutzte zum Abstieg das Seil eines Begleiters. Sie übersah, dass es nicht bis zum Boden reichte. Weil ein Sicherungsknoten fehlte, rutschte das Seil aus der Sicherung, während die Frau sich abseilte.

Sicherungsseil reichte nicht bis zum Boden

Die Frau wollte eine neue Folgeroute auskundschaften, was sie allerdings mit Sandalen, ohne Helm und ungesichert versuchte. Auf dem Abstieg forderte sie von ihrem Kletterpartner ein Sicherungsseil, welches sie in einen schon vorhandenen Klettergurt einhängte. Hierbei übersah sie, dass das Sicherungsseil nicht bis zum Boden reichte und auch kein Sicherungsknoten am Seilende angebracht war.

Während des Abseilens rutschte dann das Seil aus der Sicherung und die Kletterin fiel aus ca. 3 m Höhe auf den Waldboden, wobei sie sich im Rückenbereich mittelschwer verletzte.

Sie konnte sich nicht mehr bewegen und wurde ins Klinikum nach Forchheim gebracht, weil ein Wirbelbruch nicht ausgeschlossen werden konnte. Unterstützt wurden die Rettungskräfte von der Bergwacht.

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