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Letzte Bauarbeiten
Der Kellerwald macht sich schick fürs Annafest
Hofmanns-Keller ForchheimForchheim & Fränkische Schweiz
Die Bühne am Hofmanns-Keller ist kaum wiederzuerkennen. // Ronald Rinklef
Forchheim – Der neue Spielplatz ist endlich geöffnet, an anderen Stellen wird noch gearbeitet. Bis zum Anstich soll alles fertig sein. Ob das klappt?

Knapp zwei Wochen sind es noch, dann beginnt das Annafest. Ein Höhepunkt für viele Forchheimer, aber auch ein Härtetest für den idyllischen Kellerwald. Ab 21. Juli strömen wieder tausende Besucherinnen und Besucher zum Feiern auf die Keller. Dort wird an einigen Stellen noch gesägt, gehämmert und gespachtelt. 

Christian Schuster, Juniorchef der Brauerei Greif und Kellerinhaber, hatte im Frühjahr angekündigt, dass er die Treppe und Zäune des Kellers sanieren wolle. Eigentlich sollte das Ganze bis zur Kellerwalderöffnung fertig sein. „Das war ein sehr ambitioniertes Ziel“, sagt Schuster. Obwohl die Arbeiten im Februar begonnen hätten, habe sich alles nach hinten verschoben. 

So sah der Greif-Keller vor der Sanierung aus.
So sah der Greif-Keller vor der Sanierung aus. // Matthias Litzlfelder

Neben Treppe und Geländer sei noch eine Halle gesichert worden, da diese drohte, am Hang abzurutschen. Das habe man in diesem Zusammenhang gleich mit erledigt.

Während es zuletzt noch nach Baustelle aussah, wurden die Arbeiten laut Schuster diese Woche fertiggestellt. Der Keller ist also bereit für das Annafest. Nur optisch ist Schuster noch nicht ganz zufrieden: „Das Anpflanzen schaffen wir vor dem Annafest nicht mehr." Was die Sanierung gekostet hat, will er nicht sagen. Die Summe sei aber auf jeden Fall sechsstellig.

Im Vergleich zur vorher hat sich beim Greif-Keller schon einiges getan.
Baustelle: Im Vergleich zur vorher hat sich beim Greif-Keller schon einiges getan. // Katharina Steinhäuser

Auch beim Hofmanns-Keller sah es diese Woche noch mehr nach Baustelle als nach fertiger Bühne aus. Doch ein bisschen was kann man schon erkennen: Helle Holzbalken schmücken das Dach und die Sandsteinmauer erstrahlt in einem warmen beige. 

An der Bühne beim Hoffmanns-Keller wird Anfang Juli noch gebaut.
An der Bühne beim Hofmanns-Keller wird Anfang Juli noch gebaut. // Katharina Steinhäuser

Hinter der Sandsteinmauer befindet sich eine Betonwand, die für zusätzliche Stabilität sorgt. Es wurde außerdem ein Stromkasten angebracht, damit die Musiker mit ihren Instrumenten auf der Bühne leichter versorgt werden können. Zum Schluss hat die Bühne noch ein neues Geländer bekommen. 

Volker und Ralf Manz sind Steinmetze aus Bamberg. Hier arbeiten sie gerade an der Sandsteinmauer des Hoffmanns-Kellers.
Volker und Ralf Manz sind Steinmetze aus Bamberg. Hier arbeiten sie gerade an der Sandsteinmauer der Bühne am Hofmanns-Keller. // Katharina Steinhäuser

Die Sanierung hat die Stadt 116.000 Euro gekostet. Bis zum Annafest soll die Bühne einsatzbereit sein. ,„Wir werden bis zum Start fertig werden“, sagt Timo Sokol, Leiter des Facilitymanagements der Stadt. 

So sah die Bühne beim Hoffmanns-Keller im März noch aus.
So sah die Bühne beim Hofmanns-Keller im März noch aus. // Matthias Litzlfelder

Auch für die kleinen Gäste gibt es seit Kurzem eine neue Attraktion im Kellerwald: Ein großer Spielplatz am Hang verbindet jetzt die beiden bisherigen kleinen Spielplätze miteinander. 

Spielplatz Kellerwald ForchheimNeuer Spielplatz am Kellerwald
Hier kann man ab sofort den Hang hinunterrutschen. // FOTOGALERIE Katharina Steinhäuser
Spielplatz Kellerwald ForchheimNeuer Spielplatz am Kellerwald
An verschiedenen Stationen lässt sich hier auch die Geschicklichkeit trainieren. // FOTOGALERIE Katharina Steinhäuser
Spielplatz Kellerwald ForchheimNeuer Spielplatz am Kellerwald
Bis einen Tag vor der Eröffnung liefen noch die letzten Vorbereitungen. // FOTOGALERIE Katharina Steinhäuser
Spielplatz Kellerwald ForchheimNeuer Spielplatz am Kellerwald
Eine Bank bietet Platz für Erholung. // FOTOGALERIE Katharina Steinhäuser
Spielplatz Kellerwald ForchheimNeuer Spielplatz am Kellerwald
Kevin Gnad und Paul Förster sorgen dafür, dass dem Spielvergnügen nichts mehr im Weg steht. // FOTOGALERIE Katharina Steinhäuser
Spielplatz Kellerwald ForchheimNeuer Spielplatz am Kellerwald
Die Spielgeräte aus Holz passen optisch perfekt zum umliegenden Wald. // FOTOGALERIE Katharina Steinhäuser

Eine große, gelbe Rutsche thront oben am Berg, überall sind Kletter- und Balanciermöglichkeiten verteilt. Für weniger Mutige gibt es eine kleine Wellenrutsche. Das neue Spielvergnügen im Kellerwald hat 70.000 Euro gekostet. 

Was im Kellerwald als nächstes saniert werden soll, ist noch relativ offen. Möglicherweise könnten laut Udo Schönfelder Glocken- und Eichhorn-Keller infrage kommen. René Franz, Leiter des Stadtbauamts, will sich noch nicht festlegen. Die Entscheidung hänge von der Denkmalbewertung ab. 

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