„Angefangen hat es eigentlich als Schnapsidee“, sagt Julia Stumpf, die gemeinsam mit Thomas Halota und Lukas Mitterreiter das schiefe Haus betreibt, auf telefonische Nachfrage des FT.
„Wir waren sehr traurig, dass der Schlößla-Keller während des Annafests nicht geöffnet ist. Den kann man doch nicht leer lassen. Ich war da früher selbst voll oft“, so Stumpf.
Im Gespräch mit ihrer Stadtrat-Kollegin Martina Hebendanz (CSU), Mit-Inhaberin des Schlößla-Kellers, kam der Stein dann aber schnell ins Rollen. Herr Kindler von der Bauordnungsaufsicht habe sie von Anfang an toll unterstützt. „Wir haben uns dann mit der Stadt getroffen, was in der Kürze der Zeit noch funktionieren kann.“
Öffnung für zwölf Tage Annafest
Und wie es funktioniert: Thomas Halota und Julia Stumpf eröffnen den Schlößla-Keller für die Dauer des Annafests. Los geht es zur Schlachtschüssel ab Donnerstag, 20. Juli, bis einschließlich Montag, 31. Juli. Darüber hinaus vorerst nicht. „Wir freuen uns total drauf.“
Aufgrund der aktuellen Sicherheitsvoraussetzungen wird es eine „kleine Lösung“ geben, mit Sitzplätzen als auch Stehtischen. „Wir stellen in den nächsten Tagen die Bänke auf. Es soll auf jeden Fall gemütlich bleiben“, betont Stumpf.
Vielleicht sogar mit Live-Musik
Neben einer kleinen Bar, in der es die „superleckeren Getränke“ aus dem Schiefen Haus gibt, wird auch das Hebendanz-Festbier ausgeschenkt.
Und in dieser kurzen Vorbereitungszeit setzen die beiden womöglich sogar noch einen obendrauf: „Wir versuchen aktuell noch an beiden Freitagen und Samstagen auch noch Live-Musik hinzubekommen. Wir sind gerade im Gespräch mit Forchheimer Musikern.“
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