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Nicht nur Emilia und Noah?
Das waren die beliebtesten Babynamen 2024 in Forchheim
Auch Emilia gehört heuer wieder zu den beliebtesten Mädchennamen in Forchheim.Forchheim & Fränkische Schweiz
Auch Emilia gehört heuer wieder zu den beliebtesten Mädchennamen in Forchheim. // Africa Studio / AdobeStock
Forchheim – Welche Namen dominierten 2024 die Geburtsurkunden in Forchheim? Während Emilia und Noah im Rest Deutschlands beliebt sind, stehen in Forchheim andere Namen auf Platz eins.

Wer im vergangenen Jahr regelmäßig durch die sozialen Netzwerke scrollt, trifft dabei immer wieder auf Bilder und Videos von Babys und Kleinkindern, oftmals während sie irgendetwas sehr süßes machen. Gerne steht unter dem Bild oder Video dieser Säuglinge deren Name dabei. Neben den Klassikern wie Noah und Emilia – die auch 2024 als Deutschlands beliebteste Vornamen herausgingen – schmunzelt man dabei auch über die ein oder andere kreativere Auswahl eines Vornamens. Doch wie kreativ waren eigentlich die Eltern der Stadt Forchheim? Welche Vornamen zierten vorwiegend den 2024er-Jahrgang der Königsstadt?

Forchheims beliebteste Babynamen

So kreativ wie manch ein Prominenter waren die frisch gebackenen Forchheimer Eltern (glücklicherweise) nicht. Babynamen, die 2024 in der ganzen Bundesrepublik beliebt waren, landeten auch auf den Geburtsurkunden vieler neugeborener Forchheimer. So hießen die meisten Jungen 2024 mit Vornamen Leon, Max und Noah, so das Standesamt Forchheim. Bei den Mädchen standen Emma, Leonie und Sophia an vorderster Stelle.

Deutschlandweit wird die Liste seit 2022 weiterhin von den Namen Noah und Emilia angeführt. Während auch Noah in Forchheim unter den Top drei der männlichen Vornamen zu finden ist, schafft es Emilia in Forchheim nur auf den vierten Platz. Deutschlandweit folgen bei den Jungen dann Matteo und Elias, beides Namen, die es in Forchheim nicht einmal unter die Top zehn geschafft haben. Was die Mädchennamen angeht, orientiert sich Forchheim schon mehr am bundesweiten Trend, hinter Emilia folgen dort die Namen Sophia und Emma, welche gemeinsam mit Leonie auch die Forchheimer Liste anführen. 

Ähnlich werden die Namenslisten wohl auch für den gesamten Landkreis aussehen, allerdings, so heißt es vom Landratsamt selbst, erfasst das Landratsamt Forchheim die Geburtszahlen nicht zentral und könne somit auch keine Angaben zu den Namen oder der Anzahl der Geburten nennen.

Im Vergleich zu den Vorjahren gibt es für die beliebtesten Jungennamen 2024 keine sonderlichen Überraschungen. Namen, die im vergangenen Jahr besonders beliebt waren, waren das auch schon vor teilweise sechs Jahren. Nur das Jahr 2023 fällt dabei sowohl bei Jungen und Mädchen auf. Hier unterscheiden sich die drei bestplatzierten Namen deutlich von den Vorjahren.

Größere Unterschiede gibt es dagegen bei den Namen der neugeborenen Mädchen in Forchheim. Denn hier hat es in den vergangenen Jahren kein Mädchenname geschafft, sich länger als ein Jahr an der Beliebtheitsspitze zu halten. Genauso finden sich von Jahr zu Jahr auch immer wieder andere Namen auf den darunterliegenden Plätzen. Auch interessant: Bei den Mädchennamen dominieren eindeutig die Anfangsbuchstaben E, L und M.

Auch der Name des Forchheimer Neujahrsbabys findet sich auf der Liste. Jakob Ferdinand wurde passend zum Jahreswechsel geboren.
Auch der Name des Forchheimer Neujahrsbabys findet sich auf der Liste. Jakob Ferdinand wurde passend zum Jahreswechsel geboren. // Nikolas Pelke/Klinikum Forchheim - Fränkische Schweiz

Starke regionale Unterschiede

Dass sich die Forchheimer Namensliste in manchen Teilen doch von der gesamtdeutschen Liste unterscheidet, liegt dabei vor allem auch an den regionalen Unterschieden bei der Namensauswahl. So gibt es laut einer Statistik des Vornamensexperten Knud Bielefeld einige interessante Unterschiede schon zwischen einzelnen Bundesländern.

Etwa würden in Bayern jährlich deutlich mehr Katharinas oder Ludwigs geboren werden als in jedem anderen Teil Deutschlands. Genauso seien Namen wie Fiete oder Frieda in den norddeutschen Bundesländern wie Hamburg und Schleswig-Holstein deutlich beliebter. 

Vorsicht bei der Namenswahl

Mit der Veröffentlichung der beliebtesten Vornamen mahnt die Stadt Forchheim und ihr Standesamt gleichzeitig zur Vorsicht, was die Namensgebung des eigenen Kindes angeht. Auch wenn die Vornamenswahl grundsätzlich frei ist, können Namen, die das Kindeswohl gefährden könnten, vom Standesamt abgelehnt werden. Laut Pressestelle der Stadt Forchheim sei solch ein Fall 2024 glücklicherweise nicht vorgekommen.

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