Nach einer Pause im vergangenen Jahr ist die 4 Kings Party im Forchheimer Kellerwald zurück. Am Samstag, 12. Juli, spielten unterschiedliche Bands zu der Spendenveranstaltung, die von der Firma Aubeck, der Schreinerei Bindl und Timeline Consulting gesponsert wurde.
Die Auswahl der Musiker sei gewollt bunt gemischt, um den Leuten ein neues Musikerlebnis bieten zu können. „Coverband kann jeder. Alle wissen, was gespielt wird. Das ist betreutes Biertrinken", sagt Tobias Kaufmann, Organisator der Veranstaltung. „4 Kings will gezielt mit Bands aufwarten, die eigene Kompositionen spielen.“
Das tat die Bamberger Rockband Paralyzed, die beim Publikum besonders gut ankam. Sie sorgte mit ihrem Hardrock trotz eines Regenschauers für Stimmung. So manche Besucher waren nur für diese Band hergekommen. Mit seiner rauen Stimme weckte der Sänger Erinnerungen an die US-amerikanische Grunge-Band Nirvana.
4 Kings-Event setzt auf Abwechslung
Zuvor spielte die Buckenhofener Blasmusik auf dem Podium des Winterbauer-Kellers. Für die Burschenschaft aus Wiesenbronn bei Castell war es eine besondere Freude. Sie kommen jedes Jahr zu dieser Zeit nach Forchheim, um hier auf den Kellern Jubiläum einer Verlobung zu feiern. Und dieses Mal, wie der Zufall es wollte, bekamen sie auch noch Blasmusik zu hören.
Zum Abschluss spielte The Offbeat Service aus Worms. Auch das gehört zum Konzept von 4 Kings: Es spielt immer eine Band, die nicht aus der Region stammt. Außerdem soll keine Band wiederholt auftreten. The Offbeat Service hat sich der Tanzmusik aus Jamaika verschrieben. Mit viel Charme und Verve spielten die Musiker alles, von den Anfängen bis hin zu aktuellen Stücken der dritten Ska-Welle sowie eigene Kompositionen.
An diesem kühlen Sommerabend animierte die Musik viele Besucher zum Tanzen. Der Schaufel-Keller war am besten besucht. Im Übrigen ist dies der einzige Keller im Forchheimer Kellerwald, auf dem das Bier noch ohne Schankanlage auf alte bayerische Art aus dem Fass ausgeschenkt wird.
Spenden im Kellerwald: für jede Bratwurst einen Euro
Matthias Zipfel, der hauptverantwortlich die Veranstaltung organisiert hat, musste spontan am Grill einspringen. Für jede von Zipfel verkaufte Bratwurst versprach die Wirtin einen Euro für die Spendenkasse.
Die Konzerte dienen dem Spendensammeln für soziale Projekte. Die Höhe der Spenden in diesem Jahr können die Veranstalter derzeit noch nicht beziffern. Laut Tobias Kaufmann sei die Veranstaltung erfolgreich verlaufen. Die Spenden der Veranstaltung sollen größtenteils an die Lebenshilfe Forchheim und voraussichtlich zwei weiteren soziale Projekte zugutekommen.






















