Prinzessin, Robin Hood, Räuberhäuptling: Ob sich die Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur heute noch für diese Kostüme entscheiden würden? Für uns haben die lokalen Promis in ihren alten Fotoalben gestöbert und erzählt, was es mit der Verkleidung aus der Kindheit auf sich hatte.
Bei manchen Kostümen muss man schon genau hinsehen, um zu erkennen, welches Gesicht sich heute dahinter verbirgt.
Vom Faschingsmuffel zum Forchheimer Adel
„Auf den ersten Bildern war ich, wie man erkennen kann, eher der Faschingsmuffel. Das hat sich aber zum Glück dann irgendwann geändert“, sagt sie heute von sich.
Dieser Cowboy lebt die fränkische Tradition
Früher sorgte er zur Faschingszeit als Cowboy verkleidet für Furore. Heute leitet er einen Handwerksbetrieb in der Fränkischen Schweiz.
Wer blickt hier durch die rosarote Brille?
„Ehrlicherweise bin ich überhaupt kein Faschingsfan und war es auch als Kind nicht. Meine Verkleidung in den 1990ern soll wohl so etwas wie ein „Discogirl“ sein“, sagt die bekannte Forchheimer Gastronomin.
Dieser Narre hatte schon viele Kostüme an
Dieser Faschingsliebhaber hatte sicherlich schon viele unterschiedliche Kostüme an. Das zweite Bild zeigt wieder ein typisches Faschingskostüm. „Das Bild ist bei einem Faschingsumzug vor ungefähr 40 Jahren entstanden. Mein Vater hatte die Idee, uns als Clown-Gruppe zu verkleiden“, sagt er.
Der Bub wurde vom Häuptling zum Präsident
Im Alter von vier oder fünf Jahren machte sich dieser kleine Junge in den 1970er Jahren als Indianer mit Feder verkleidet auf den Weg in den Buckenhofener Kindergarten. „Die Verkleidung ist teilweise selbst gebastelt, bzw. von meiner Mutter oder Großmutter genäht“, erinnert er sich. „Würde man sich heute noch als Native American verkleiden?“, fragt er heute als erwachsener Mann.
Von der Ballerina zur...?
Auf dem Foto ist sie vier Jahre alt und als Ballerina verkleidet. „Warum meine Mutter das Kostüm gewählt hat, daran kann ich mich nicht mehr erinnern“, sagt sie.
Schon immer für Späße zu haben
Auf dem Bild ist er sechs Jahre alt. „Es zeigt deutlich, dass auch schon damals Klamauk, Blödeleien und Ente(r)-tainment bei mir an der Tagesordnung standen“, sagt er.
Vom Räuberhauptmann zum Politiker
1987 standen bei diesem 10-jährigen Räuberfilme hoch im Kurs. „Vorbild für meine Verkleidung war der Räuberhauptmann Tschinderle aus dem Film „Und ewig knallen die Räuber“. Den hatte ich damals ein paar Mal angeschaut“, sagt er.
Faschingsfotos aus der FT-Redaktion
Auch die Mitglieder aus der FT-Redaktion Forchheim haben für Sie nach Faschingsfotos aus der Kindheit gesucht. Können sie erraten, um welchen Redakteur bzw. welche Redakteurin es sich handelt?
Als Kind hat er sich als Kämpfer der Armen und Schwachen verkleidet.
Was sie da früher wohl gezaubert hat? Heute zaubert sie Artikel und unseren Social Media-Auftritt.
Vielleicht hat seine Mutter ihre Frustration über das schlechte Benehmen der Brüder verarbeitet, vermutet dieses Redaktionsmitglied.
Die Namen der Fotografen sind der Redaktion bekannt.





































