„Bäääääh, die da oben haben uns die Förmchen weggenommen!
Määääh!
Und wollen nun ganz alleine damit spielen.
Das ist super doof. Wääääääh!“
Spielplatz, Kita und Parteizentrale in Berlin
So klingt es nicht nur auf den knapp 100.000 Spielplätzen in Deutschland oder in überfüllten Kitagruppen mehrmals täglich.
So oder so ähnlich lassen sich auch die Selbstbemitleidungsarien unierter Ex-Regierungsparteien treffend zusammenfassen.
Die Themen mögen andere sein, statt um Förmchen und Buntstifte geht es bei Letzteren eher um die großen Themen wie Wirtschaft, Innenpolitik, Verkehr und Gesundheit.
Der Tenor aber klingt bei allen gleich: „Wäääääh“.
Opposition: von Natur aus laut
Es liegt in der Natur der Sache, dass in die Oppositionsecke verdrängte Machtmenschen laut poltern.
Dass in diesem bayerischen Wahljahr vor allem jene aus der Partei mit dem S hinter dem C besonders laut sind, mag anstrengend sein.
Aber es verwundert nicht. Es geht um sehr viel für die Zehesu, von Berchtesgaden über Forchheim bis Hof – das kann den stärksten Blauweißkleinkarierten umhauen.
Wohl umsorgt in Bayerns Kliniken - oder?
Wie gut, dass sich die Wahlkämpfer in Bayerns Klinik-Landschaft so gut umsorgt wissen; falls es doch einmal zu anstrengend wird.
„Ach so, die Versorgung ist gar nicht so gut? Unterfinanziert, fachkräftegemangelt?
In Bayern? Kann gar nicht sein!
Bestimmt Berlin schuld, na klar, der Lauterbach mit seiner ollen Reform.
Erst der Soli, dann Corona und jetzt nehmens uns a noch die Krankenhäuser weg.“
Von Berlin nach München in Stammtischgeschwindigkeit
So klingt Fundamentalopposition; auf dem Spielplatz, am Stammtisch und am Platz der Republik in Berlin.
Doch Obacht vor zu vielem Wääääh!
Am Ende entscheiden die Länder über ihre Kliniken – und wer leitet in München doch gleich die Amtsgeschäfte?
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