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Große Demo am 2. Februar
Forchheim steht auf gegen Rechts: Zeit und Route stehen fest
Wie hier in Bamberg am 20. Januar soll es auch in Forchheim eine Demonstration gegen Faschismus geben.
Wie hier in Bamberg am 20. Januar soll es auch in Forchheim eine Demonstration gegen Faschismus geben. // Helmut Ölschlegel
Forchheim – Für Toleranz, gegen Faschismus: Das Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rechtsradikalismus ruft am Freitag, 2. Februar, zu einer Demonstration in Forchheim auf. Das ist geplant.

Update 1. Februar, 17.23 Uhr

Liveticker von der Kundgebung

Die Forchheimer sind am Freitag, 2. Februar, aufgerufen, für Demokratie und gegen Rechtsextremismus auf die Straße zu gehen. Wir sind mit einem Liveticker am Nachmittag bei der Veranstaltung dabei.

Update, 28.1.2024, 16.30 Uhr:

Die Pfarreien des Katholischen Seelsorgebereichs Forchheim und die evangelischen Gemeinden in Forchheim, St. Johannis und Christuskirche, sowie das Bündnis gegen Extremismus jeder Art unterstützen ausdrücklich die hohen Werte der Menschenwürde und der Demokratie, so heißt es in einer Pressemitteilung, die die Redaktion erreicht hat.

Deshalb schließen sie sich bewusst der Kundgebung und Demonstration an, zu der das Bündnis "Bunt statt braun" eingeladen hat. Das Mitbringen von Bannern unserer kirchlichen Verbände und Vereine ist erwünscht.


Laut, bunt, friedlich - so wollen sich die Forchheimer am 2. Februar präsentieren. Und sie wollen zeigen, dass die „schweigende Mehrheit“ keine Lust mehr hat, zu schweigen. 

Das parteiunabhängige und zivile Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rechtsradikalismus – besser bekannt als „Bunt statt Braun“ – ruft daher am Freitagnachmittag, 2. Februar, zu einer Demonstration gegen Rechtsextremismus in Forchheim auf. „Die Menschen sind aufgeschreckt darüber, was die Rechten in diesem Land vorhaben“, sagt Mit-Initiatorin Anita Kern, SPD-Stadträtin und schon lange im Bündnis aktiv. „Nun müssen wir unsere Demokratie verteidigen.“

Demozug Forchheim: Vom Le Perreux-Park zum Streckerplatz

Die Demo startet am Freitag, 2. Februar, 15.45 Uhr, am Le Perreux-Park in Forchheim. Nach einer kurzen Kundgebung wandert der Demonstrationszug über die Bamberger Straße, die Haupstraße und die Torstraße zum Streckerplatz. Dort soll es eine weitere Kundgebung geben. Insgesamt rechnen die Veranstalter mit knapp zwei Stunden.

Geplante Reden: Neben Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) werden mindestens noch Atila Karabag (SPD) und Andrea Hecking (FGL) sowie ein Vertreter der Forchheimer Kirchen zum Mikrofon greifen.

Offiziell angemeldet ist die Demonstration für 150 bis 200 Menschen. Doch die Veranstalter rechnen - analog zu den Treffen in Bamberg und Erlangen - mit mehr Beteiligung. 

Mit der Polizei ist der Protestzug abgestimmt, die wird sich während dieser Zeit auch um den Verkehr in der Innenstadt kümmern.

Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rechtsradikalismus Forchheim

In Forchheim hatte das parteiunabhängige, zivile Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rechtsradikalismus schon häufiger zu Demonstrationen aufgerufen, zuletzt etwa nach den rechtsextremistischen Anschlägen in Hanau (2020) und als Thüringens AfD-Chef Björn Höcke 2018 nach Forchheim kam.

Seit Bekanntwerden der Deportationspläne bei einem geheimen Treffen von Rechtsextremen und rechten Politikern in Potsdam demonstrieren deutschlandweit Hunderttausende gegen Rechtsextremismus. So gingen am 19. Januar knapp 5000 in Erlangen auf die Straße, am 20. Januar knapp 6000 in Bamberg. Nun zeigt auch Forchheim Gesicht.

Auch in Gräfenberg und Pegnitz sind Demos geplant

Bereits am Freitag, 26. Januar, ist in Gräfenberg eine Demonstration unter dem Motto „Für Demokratie" geplant. Dazu ein lädt der Verein zur Förderung von Demokratie, Toleranz und Menschenrechten Gräfenberg. Los geht's am Freitag um 16 Uhr auf dem Marktplatz in Gräfenberg, geplant sind zwei Stunden.

Am Sonntag, dem 28. Januar, wird es am Marktplatz in Pegnitz ab 17 Uhr eine „Kundgebung für Demokratie, gegen Rassismus" geben. Geplant sind Musik und Redebeiträge von Veranstaltungsleiter Wolfgang Werner, Bürgermeister Wolfgang Nierhoff sowie ein gemeinsames Statement von Kirchen, Deutscher Gewerkschaftsbund, Integrationsmanagement und Unterstützerkreis Pegnitz.

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