Die Stadt Forchheim will ihren kommunalen Klimaschutz vorantreiben. Auf der Adalbert-Stifter-Schule, der Ritter-von-Traitteur-Schule sowie der Stadtbücherei sollen Photovoltaikanlagen realisiert werden.
Das Vorhaben, die Dächer dieser drei städtischen Liegenschaften mit Solarzellen auszustatten, ist ein erstes Ergebnis nach dem Beitritt Forchheims zum kommunalen Klimaschutz-Netzwerk im Sommer 2021.
Im Rahmen des Projekts haben Experten des Instituts für Energietechnik aus Amberg (IfE) die drei Forchheimer Gebäude untersucht. Sie haben unter anderem Strombedarfe, Dachneigungen sowie verfügbare und geeignete Dachflächen analysiert. Zudem hat das Institut die potenziellen CO2-Einsparungen sowie die Wirtschaftlichkeit betrachtet.
Das Ergebnis des sogenannten PV-Screenings für Adalbert-Stifter-Schule, Ritter-von-Traitteur-Schule und Stadtbücherei: Bei allen drei Liegenschaften sei die Installation einer Photovoltaikanlage sinnvoll, erklärte Professor Markus Brautsch vom IfE.
Die beiden Forchheimer Schulen und die Stadtbücherei haben gemeinsam rund 3970 Quadratmeter Dachfläche, die für Solarzellen geeignet ist. Vorzugsweise soll der dadurch erzeugte, grüne Strom zur Eigennutzung der Gebäude verwendet werden.
Die Stadträte und -rätinnen im Forchheimer Planungsausschuss begrüßten am Dienstag, 9. November, die Ergebnisse und stimmten einstimmig zu, die Pläne weiter zu verfolgen.
Im nächsten Schritt sollen die genauen Kosten inklusive Statik und Brandschutz für die Anlagen ermittelt und in den kommenden Haushaltsberatungen vorgestellt werden. Die Umsetzung der drei Photovoltaikanlagen muss der Stadtrat anschließend beschließen.
Forchheim hat sich gemeinsam mit 14 anderen bayerischen Kommunen dem Klimaschutz-Netzwerk angeschlossen. Ziel ist, sich interkommunal über Klimaschutz-Vorhaben auszutauschen. Zudem erhält jede Kommune die Möglichkeit sich durch das Amberger Institut für Energietechnik (IfE) zu Schwerpunktthemen fachlich beraten zu lassen.
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