Sie ist ab sofort die Expertin für Klimaschutz in der Königsstadt. Sophia Ramer ist Forchheims neue Klimaschutzmanagerin und kümmert sich seit Anfang November um die Stabstelle Klimaschutzmanagement und folgt damit auf Elisa Rittmeier, die ihre Stelle in Forchheim Ende September abgab.
Neue Klimaschutzmanagerin Forchheim: Sophia Ramer stellt sich vor
Aufgewachsen in Bamberg, hat Ramer neben einem Studium der Geoökologie an der Universität Bayreuth mit Schwerpunkt Stadtmeteorologie ein Zusatzstudium Umweltrecht obenauf gesattelt. Bei ihrem Masterstudium Umweltethik an der Universität Augsburg legte Sophia Ramer die Schwerpunkte auf Politische Ökologie, Rohstoffstrategien, Humangeografie und europäisches Umweltrecht.
Berufserfahrung konnte Ramer bereits im Bereich Umweltmanagement- und Energiemanagementsysteme sowie Lieferketten-Gesetz sammeln. Ehrenamtlich ist Ramer privat in der pädagogischen Bildung und im Projektmanagement engagiert.
Erstmals offiziell vorgestellt wurde die zweite Klimaschutzmanagerin Forchheims in der jüngsten Stadtratssitzung am Dienstag, 26. November 2024. „Das Thema Klimaschutz wird auch in Forchheimer immer wichtiger, umso mehr freue ich mich dazu auf eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Stadtrat und meiner Stabstelle“, erklärt Ramer bei ihrer kurzen Vorstellung im Stadtrat.
Das will sie in Forchheim bewirken
Auf ihrer To-do-Liste im Klimaschutzmanagement der Stadt Forchheim steht, neben der ämterübergreifenden Umsetzung der Maßnahmen aus dem integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Forchheim, die Implementierung und Anwendung eines Klimaschutz-Controllings und eine regionale Vernetzung weit über die Stadtgrenzen hinweg.
„Klimaschutz fängt bei jedem einzelnen von uns an und ist auf kommunaler Ebene enorm relevant. Mein Ziel ist es, Forchheim fit für die Zukunft zu machen, die Stadt auf dem Weg zur gesetzlich vorgeschriebenen Klimaneutralität mit meinem Fachwissen und meiner Expertise zu unterstützen und mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu kommen“, so Ramer.
Erst die zweite Klimaschutzmanagerin
Mit ihrem Amtseintritt im November ist Sophia Ramer erst die zweite Klimaschutzmanagerin in der gesamten Stadtgeschichte, denn die Position ist noch recht jung. Die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Stabstelle existiert erst seit 2021. Ramer ist damit Nachfolgerin von Elisa Rittmeier, die die Position seit Gründung bis September dieses Jahres ausfüllte.












