Die viel befahrene Einmündung der Ebermannstädter Straße an der B 470 bei Weilersbach ist ein bekannter Unfallschwerpunkt. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wurde der Rechtsabbiegerstreifen aus Richtung Ebermannstadt kommend provisorisch gesperrt und ist seitdem nicht mehr befahrbar. Rechtsabbieger, die in die Ebermannstädter Straße einfahren möchten, müssen nun auf der Bundesstraße 500 Meter bis zur Kreuzung weiterfahren, um dort abzubiegen.
Bürgermeister Marco Friepes beschäftigt sich mit Unfallschwerpunkt
Die Polizeiinspektion Ebermannstadt erklärte, dass die neue Maßnahme in erster Linie dazu diene, Sichthindernisse durch abbiegende Fahrzeuge zu reduzieren und dadurch schwere Unfälle zu verhindern. Diese ereignen sich den Angaben zufolge in diesem Bereich vor allem dann, wenn Verkehrsteilnehmer von der Ebermannstädter Straße aus auf die Bundesstraße fahren wollten und von der Seite kommende Fahrzeuge übersehen würden. Auch der Weilersbacher Bürgermeister Marco Friepes beschäftigt sich schon lange mit der Verkehrssicherheit an diesem Unfallschwerpunkt.
„Die aktuelle Maßnahme ist ein erster Schritt zur Verbesserung in diesem Bereich, aber aus meiner Sicht nur eine vorläufige Lösung. Dennoch bin ich froh, dass endlich etwas passiert und an der Kreuzung gearbeitet wird“, erklärte er. Für ihn wäre die Errichtung eines Kreisverkehrs die beste langfristige Lösung.
Einmündungen zu Jet-Tankstelle und Edeka-Markt
Er berichtete jedoch, dass sich in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt herausgestellt habe, dass dies schwer umzusetzen sei. Die Situation ist komplex: An der betreffenden Einmündung kreuzen nicht nur die Bundesstraße, sondern auch ein Fahrradweg und ein landwirtschaftlicher Weg. Zusätzlich münden dort Zufahrten zur Jet-Tankstelle, zum Edeka-Markt und zur Ebermannstädter Straße, was die Errichtung eines Kreisverkehrs besonders herausfordernd mache. Ein weiterer Faktor sei, dass der Kreisverkehr stark in Richtung Wiesent verschoben werden müsste und dadurch ein Naturschutzgebiet beeinträchtigen würde. Friepes betonte jedoch, dass im Interesse der Verkehrssicherheit dringend eine Ausnahmemöglichkeit geschaffen werden sollte.
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