Schulanfang
Acht Prozent mehr Erstklässler im Kreis Forchheim
1210 Schülerinnen und Schüler haben am Dienstag ihren ersten Schultag im Landkreis Forchheim, teilt das Schulamt mit.
1210 Schülerinnen und Schüler haben am Dienstag ihren ersten Schultag im Landkreis Forchheim, teilt das Schulamt mit.
Foto: Barbara Herbst/Archiv
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Forchheim – Klassengrößen, Lehrermangel und ukrainische Schüler: So ist im neuen Schuljahr die Situation an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Forchheim.

Cordula Haderlein, Leiterin des Schulamtes im Landkreis, teilt zu Beginn des neuen Schuljahrs für die Grund- und Mittelschulen im Landkreis Forchheim mit: 1210 Schülerinnen und Schüler haben am Dienstag ihren ersten Schultag.

Das ist im Vergleich zum vergangenen Schuljahr ein Plus von 95 Schülerinnen und Schülern – also knapp acht Prozent mehr. Dieses Plus geht zum Teil auf Schüler aus der Ukraine zurück.

Ukrainische Kinder integrieren

In der Grundschule sind die ukrainischen Kinder in die Regelklassen integriert und erhalten zusätzliche Förderung zum Erlernen der deutschen Sprache – insgesamt für alle aktuell 98 ukrainischen Grundschulkinder im Umfang von 143 Stunden.

Insgesamt werden 4460 (2021: 4291) Grundschulkinder in 221 (2021: 211) Klassen unterrichtet. Im Durchschnitt sind damit circa 20 Kinder in einer Klasse.

17,7 Schüler in einer Klasse

In der Mittelschule werden im Schuljahr 2022/23 1792 Schüler (2021: 1802) in 101 Klassen (2021: 98) unterrichtet. Das ergibt eine durchschnittliche Klassengröße von 17,7. Die Kinder aus der Ukraine werden in eigenen Klassen, sogenannten Brückenklassen, unterrichtet.

Brückenklassen an den Schulen

Neben den Brückenklassen an den Realschulen und Gymnasien gibt es diese Klassen an der Ritter-von-Traitteur-Mittelschule Forchheim, der Adalbert-Stifter-Mittelschule Forchheim, der Mittelschule Ebermannstadt, der Mittelschule Gößweinstein und der Mittelschule Gräfenberg.

Insgesamt besuchen so 86 Schüler zusätzlich zu den oben genannten Zahlen die Mittelschulen, wobei hier noch weitere Zuwächse erwartet werden.

Lehrermangel: Unterricht kann vollständig gehalten werden

Unterrichtet werden die Schüler der Grund- und Mittelschulen von insgesamt 585 Lehrkräften. Zusätzlich zum bestehenden Personal konnten zahlreiche Vertragslehrkräfte gewonnen werden, auch Lehrkräfte aus der Ukraine konnten angestellt werden. Damit könne der Unterricht vollständig gehalten werden, so wie ihn die Stundentafel vorsehe, teilt Haderlein mit.

Bei den Schulleitungen kann Christine Wasserberg als neue Schulleiterin an der Grundschule Neunkirchen am Brand begrüßt werden.

Neuer Rektor in Eggolsheim

Auch an der Grund- und Mittelschule Eggolsheim hat es einen Wechsel gegeben: Markus König ist hier der neue Rektor. An der Grund- und Mittelschule Heroldsbach startet Diane Dirmeier als neue Konrektorin. Außerdem beginnen insgesamt 19 Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter nach ihrem Studium ihren Vorbereitungsdienst an den Grund- und Mittelschulen.

„Wir freuen uns auf das neue Schuljahr und sind sicher, dass wir auch in diesem Jahr die Herausforderungen, die sich sicher stellen werden, meistern werden. Es wird – wie immer – wichtig sein, Lösungen im konstruktiven Miteinander zu finden. Nach unseren bisherigen Erfahrungen sind wir optimistisch, dass dies auch gelingt“, schreibt Haderlein.

 

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