Dazu hat der vor zwei Jahren gegründete Verein auf dem Roppelt’s-Keller in Stiebarlimbach ein kleines Rahmenprogramm mit Infoständen der WBV-Kreuzberg, einem Kettensägenschnitzer und dem Wildmobil des Landkreises angeboten.
Viele Besucher nutzten die Möglichkeit, die Aufspürung eines Rehkitzes mittels einer Thermaldrohne in einem Acker über den Temperaturunterschied live mit zu verfolgen. Das – in diesem Fall mit einer Wärmflasche präparierte – Rehkitz war im Acker platziert worden, die Drohne flog 100 Meter über den Acker und lotste die Helfer schnell und sicher zum Ziel.
Kitzrettung wird über Jagdpächter beauftragt
In nur 15 Minuten war das Kitz gerettet. Im Normalfall wird die Kitzrettung von Landwirten über den zuständigen Jagdpächter vor der Mahd im Frühling beauftragt.
„In der Gemeinde Hallerndorf sind wir mit unseren zwei Kitzrettungsdrohnen und mehreren Piloten für sechs Jagdgenossenschaften im Einsatz“, erläuterte Vorsitzender Holger Schock. Die Bilanz des letzten Jahres kann sich sehen lassen: 22 Rehkitze wurden gerettet, vermeldete der Vorsitzende.
Schock konnte zum 1. Kitzrettungstag Udo Burkard als Vertreter der Kreisgruppe Forchheim des Bayerischen Jagdverbandes sowie Bürgermeister Gerhard Bauer begrüßen. Der Gemeindechef bedankte sich bei den Vereinsmitgliedern für ihr hervorragendes Engagement und die gute Zusammenarbeit bei der Kitzrettung zwischen den Jägern und Landwirten.
Wildschwein aus Holz versteigert
Die Versteigerung des während der Veranstaltung vom 26-jährigen Kettensägen-Schnitzer Felix Teufel gefertigten Wildschweins aus einem massiven Eichenblock ergab einen Erlös von 185 Euro für den Verein. Das höchste Gebot war 285 Euro, 100 Euro waren für den jungen und höchst talentierten Künstler aus Erlach.
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